Israelischer Politiker: Wir sind das moralische Weltgericht
"Es geht nicht darum, wie ihr uns seht, sondern darum, wie wir euch sehen", erklärte Feiglin der Pressevertreterin. Außerdem berief sich Feiglin auf die Bibel, in der stünde: "Wer euch segnet, wird gesegnet sein, und wer euch verflucht, wird verflucht sein."
Feiglin bezog sich dabei auf das zwölfte Kapitel des ersten Buches Mose, das von Zionisten und evangelikalen Christen oft zitiert wird, um die theologischen und geopolitischen Ziele des Staates Israel – in ihren Augen das Volk Gottes – zu rechtfertigen.
Die Parlamentswahlen in Israel fanden einen Tag später, am 27. Oktober, statt. Das ultranationale Parteienbündnis aus "Religiöser Zionismus" und Feiglins Partei "Zehud" hat voraussichtlich sechs Knesset-Plätze erhalten. Somit ist davon auszugehen, dass Feiglin erneut als Abgeordneter ins Parlament einzieht. Zuletzt saß er in den Jahren von 2013 bis 2015 in der Knesset, damals noch als Mitglied des Likud. Danach verließ er die Partei, um seine eigene zu gründen.
Mehr zum Thema – Israel: Die traurigen Wahlen
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.