
Bis zu 20 Prozent: Benzinpreise an russischen Tankstellen sinken deutlich

In Russland sind die Benzinpreise an Tankstellen in der Woche vom 27. Oktober bis 2. November in 61 Regionen des Landes gesunken. Das geht aus Berechnungen der Nachrichtenagentur RIA Nowosti auf Grundlage von Daten der russischen Statistikbehörde Rosstat hervor.
So fiel der Preis für Autobenzin in der russischen Teilrepublik Kalmückien innerhalb einer Woche um 20,3 Prozent, in der Teilrepublik Kabardino-Balkarien um 13,1 Prozent. In den Teilrepubliken Chakassien und Tuwa sanken die Preise um 10,4 beziehungsweise 10,1 Prozent, in der Region Kostroma um 8,7 Prozent.

Um mehr als sieben Prozent fiel der Kraftstoffpreis in den Gebieten Tjumen, Nowosibirsk, Astrachan und Woronesch sowie in der Teilrepublik Mari El. Um mehr als fünf Prozent sank der Preis für Autobenzin in den Teilrepubliken Tschuwaschien und Tatarstan sowie im Gebiet Tomsk.
In weiteren zehn Regionen Russlands ging der Benzinpreis um mehr als vier Prozent zurück: in den Gebieten Tula, Saratow, Samara, Rjasan, Moskau, Tambow und Kursk sowie in den Teilrepubliken Nordossetien, Dagestan und Inguschetien.
Ein Preisrückgang von mehr als drei Prozent wurde in 13 Regionen verzeichnet, in weiteren 25 Föderationssubjekten fiel der Rückgang geringer aus.
Grund für den Preisrückgang sind vor allem Markeingriffe der Regierung des Landes sowie der jeweiligen örtlichen Regierungen. Die Lage auf dem Kraftstoffmarkt bleibt Gegenstand der kartellrechtlichen Kontrolle. Bis zum 3. November meldete der Föderale Antimonopoldienst (FAS) die Einleitung von 76 Verfahren wegen Anzeichen von Verstößen im Zusammenhang mit ungerechtfertigten Kraftstoffpreiserhöhungen.
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