Russland

Autoexplosion in Moskau: Ermittler vermuten Mordanschlag auf Mitarbeiter einer Forschungsfirma

Das Ziel der gestrigen Autoexplosion im Südwesten Moskaus war nach Angaben der Ermittler ein Mitarbeiter eines Forschungs- und Produktionsunternehmens. Zwei Jugendliche stehen unter Verdacht, den Mordanschlag verübt zu haben. Verletzt wurde dabei jedoch niemand.
Autoexplosion in Moskau: Ermittler vermuten Mordanschlag auf Mitarbeiter einer ForschungsfirmaQuelle: Sputnik © Maxim Blinow

Bei der Autoexplosion am Dienstag im Südwesten Moskaus hat es sich wohl um einen Mordanschlag gehandelt. Nach Angaben des russischen Ermittlungskomitees wurde mit dem Mordversuch auf einen Mitarbeiter eines Forschungs- und Produktionsunternehmens gezielt.

Die Explosion ereignete sich am Dienstag auf einem städtischen Parkplatz, erklärte die Behörde. Ein minderjähriges Mädchen soll auf Anweisung von "Kontaktpersonen" einen Sprengsatz aus dem Versteck geholt und einem Jugendlichen übergeben haben. Daraufhin habe er den Sprengstoff sowie einen GPS-Tracker ans Auto platziert.

Verheerende Folgen konnten dank des rechtzeitigen Einsatzes der Sicherheits- und Rettungskräfte verhindert werden, es gab keine Verletzten, führte das Ermittlungskomitee weiter aus. In den Medienberichten hieß es, dass das Auto, ein Elektroauto, vollständig zerstört wurde.

Die zwei Jugendlichen seien laut der Ermittlungsbehörde am Ort des Geschehens festgenommen worden, ihre mögliche Beteiligung an ähnlichen Straftaten werde geprüft. Gegen die Festgenommenen sei bereits Anklage erhoben worden, und zwar wegen des Verdachts auf versuchten Mord und illegalen Umgang mit Sprengstoffen.

Ebenfalls am Dienstag kam es in der Stadt Balaschicha bei Moskau in einem anderen Fall zur Autoexplosion. Am frühen Morgen explodierte ein BMW X3. Die Ermittler gingen davon aus, dass im Fahrzeug ein Sprengsatz gezündet worden sein muss. Der Fahrer kam ums Leben.

Mehr zum ThemaAutoexplosion bei Moskau: Fahrer tot

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.