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Peskow: "In den Köpfen europäischer Politiker schwirren viele verrückte Ideen herum"

Am 7. Juli 2026 hat das schweizerische Medium "Die Weltwoche" ein Interview mit dem Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, veröffentlicht.

In dem in Moskau aufgenommenen Gespräch legte Peskow die russische Sichtweise auf den Konflikt mit dem Westen dar.

Der "Weltwoche"-Chefredakteur Roger Köppel fragte den russischen Volksvertreter, ob die am 24. Februar 2022 begonnene "Militäroperation, die zu einem Krieg wurde und sich nun in einer Phase wahrscheinlicher Eskalation befindet, die sogar die Hölle entfesseln könnte, zumindest in Europa" das wert gewesen oder doch "ein Fehler Russlands" sei. Worauf Peskow das verneinte und sich auf die vielen frustrierenden Erfahrungen stützend, die Russland mit den westlichen Eliten im Vorhinein jahrelang sammelte, erwiderte: "Sobald man begreift, dass niemand auf einen hören wird, ergreift man entschlossene Maßnahmen."

Das eigentliche Eskalationspotenzial für einen großen Krieg war eines von Köppels wichtigsten Anliegen, worauf Peskow versicherte, dass "Russland ein zu großes und zu verantwortungsbewusstes Land ist, um einen Dritten Weltkrieg auszulösen". Dabei zeigte er sich zumindest zuversichtlich, dass es zwischen den USA und Russland aufgrund der atomaren Abschreckung zu keinem direkten Krieg kommen werde.

"Aber da ist noch Europa. Und in den Köpfen der europäischen Politiker schwirren viele verrückte Ideen herum", fügte Peskow hinzu.

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