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Teheran kündigt harte Reaktion auf möglichen US-Angriff an

Die Gegner Irans und deren Verbündete in der Golfregion werden vom Ausmaß einer Antwort auf jegliche militärische Aggression unangenehm überrascht sein. Dies erklärte ein hochrangiger iranischer Sicherheitsbeamter gegenüber dem Fernsehsender Al Mayadeen.
Teheran kündigt harte Reaktion auf möglichen US-Angriff an© Urheberrechtlich geschützt

In einem Gespräch mit dem arabischsprachigen Nachrichtensender Al Mayadeen hat ein ranghoher Vertreter der iranischen Sicherheitsbehörden erklärt, Teheran habe einen aktualisierten Militärplan für den Fall eines neuen US-Angriffs ausgearbeitet.

Laut dem Beamten, der anonym bleiben wollte, seien die Streitkräfte Irans vollständig auf die Umsetzung dieses Plans vorbereitet. Teheran habe den festen Entschluss gefasst, auf jede militärische Aggression eine "umfassende und äußerst weitreichende" Antwort zu geben.

Irans Vertreter warnte, dass die Gegner des Landes sowie deren Verbündete im Nahen Osten vom Ausmaß und der Intensität der Vergeltungsmaßnahmen unangenehm überrascht sein würden. Neben militärischen Zielen würde auch eine breite Palette weiterer Objekte ins Visier genommen werden.

In dem Zusammenhang betonte der Sicherheitsbeamte, dass politische Einrichtungen, Zentren und Hauptquartiere zum Ziel werden könnten, die den Gegnern Irans und deren regionalen Verbündeten gehörten.

Zuvor berichtete das Wall Street Journal unter Berufung auf informierte Kreise, die USA hätten mehrere arabische Golfstaaten aufgefordert, sich auf einen kurzen, intensiven Militäreinsatz nach den Kongresswahlen am 3. November einzustellen. Die diplomatischen und militärischen Kontakte deuteten laut der US-Zeitung darauf hin, dass Washington und Israel eine neue Angriffswelle gegen Iran vorbereiten würden.

Wie es heißt, habe das Pentagon US-Soldaten von gefährdeten Stützpunkten im Nahen Osten bereits abgezogen. Zugleich soll das US-Militär seine Munitionsbestände in der Golfregion aufstocken, Bomber und Kampfjets bereiteten sich auf mögliche Einsätze vor.

Präsident Donald Trump habe noch keine endgültige Entscheidung getroffen, tendiere aber zu einem Großangriff nach den Wahlen, heißt es im Bericht weiter. Zum Ziel könnten iranische Infrastruktur und Atomanlagen werden.

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