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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Drohnen treffen Umspannwerk im ukrainischen Gebiet Schitomir

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Drohnen treffen Umspannwerk im ukrainischen Gebiet SchitomirQuelle: AP © Yevhen Titov
  • 8.11.2026 08:02 Uhr

    08:02 Uhr

    DVR meldet elf ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden elf Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 16 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 7. November bis 0 Uhr am 8. November (Ortszeit) wurde eine zivile Person getötet, ein sieben Jahre altes Kind erlitt Verletzungen. Durch den Beschuss wurden ein Wohnhaus, ein ziviles Infrastrukturobjekt, ein Lkw und ein Auto beschädigt.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 13 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei kamen zwei Zivilisten ums Leben. Zu Schaden kamen zehn Wohnhäuser, zwei zivile Infrastrukturobjekte, mehrere Kommunalfahrzeuge, ein Bus und ein Auto.

  • 07:36 Uhr

    Erdoğan telefoniert mit Trump und bietet Hilfe bei Friedensbemühungen an

    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat am Samstagabend mit seinem US-Amtskollegen Donald Trump telefoniert. Zur Sprache kam auch die Ukraine-Krise. Erdoğan brachte im Telefonat seine Hoffnung auf ein positives Ergebnis der diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Krieges zwischen Russland und der Ukraine zum Ausdruck. Die Türkei werde ihre Friedensbemühungen fortsetzen und weiter zu den Anstrengungen für ein Ende des Krieges beitragen, hieß es in einer entsprechenden Mitteilung des Präsidentenbüros in Ankara. Erdoğan zufolge sollten die Kontakte zu Kiew und Moskau intensiviert werden.

  • 07:01 Uhr

    Russische Drohnen treffen Umspannwerk im ukrainischen Gebiet Schitomir

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Angriffe auf Ziele in der Ukraine, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte benutzt werden sollen. Wie die Militärbehörde in Moskau auf Telegram schreibt, sei in der vergangenen Nacht ein Umspannwerk nahe der Ortschaft Beloschizy im ukrainischen Gebiet Schitomir getroffen worden. Das russische Militär beziffert die Leistung der Energieanlage auf 330 Kilowatt und begründet die Drohnenattacke damit, dass sie ukrainische Rüstungsunternehmen mit Strom versorgt habe.

    Zudem berichtet das Ministerium in Moskau über einen erfolgreichen Angriff auf einen Frachter im Schwarzen Meer, der mit Militärgütern an Bord in den Hafen Odessa unterwegs gewesen sei. Das Schiff sei südwestlich der Stadt getroffen worden. Weitere Details gab die russische Militärbehörde nicht bekannt.

    Die Behörden des Gebiets Schitomir im Nordwesten der Ukraine bestätigten die Attacke auf die örtliche Energie-Infrastruktur. Demnach sei ein Heizkraftwerk getroffen worden, ein Umspannwerk sei vollständig zerstört worden.

  • 7.11.2026 20:00 Uhr

    20:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 19:58 Uhr

    Gebiet Cherson: Drohne der ukrainischen Streitkräfte greift Markt an – keine Opfer

    Wie der Leiter des Stadtbezirks Kachowka, Pawel Filiptschuk, mitteilte, hat eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte einen Angriff auf das Gelände des Marktes in Kachowka im Gebiet Cherson geflogen. Dabei gab es keine Opfer. In den sozialen Netzwerken schrieb er:

    "Am Samstag, als die Menschen in aller Ruhe ihren täglichen Geschäften nachgingen und Einkäufe tätigten, wurde die Stadt Kachowka einem gezielten Angriff durch ukrainische Terroristen ausgesetzt. Mithilfe einer Drohne wurde ein terroristischer Angriff auf das Marktgelände verübt. Geschäfte und Autos wurden beschädigt. Glücklicherweise gibt es unter den Einwohnern keine Verletzten."

  • 19:41 Uhr

    Verteidigungsministerium: Militärfrachter und militärisches Umspannwerk getroffen

    Laut einer aktuellen Mitteilung des Verteidigungsministeriums setzen die russischen Streitkräfte ihre Angriffe mit Drohnen auf Objekte der ukrainischen Kraftstoff- und Energieinfrastruktur fort, die zur Versorgung des Militärs dienen, sowie auf Seeschiffe, die für den Transport von Militärgütern eingesetzt werden. In der Mitteilung des Ministeriums heißt es insbesondere:

    "Heute Nachmittag wurden in der Region Kiew durch Angriffe getroffen: in der Nähe der Ortschaft Irpen – Tanklastwagen auf einem Parkplatz, die für die Lieferung von Treibstoff an Einheiten der ukrainischen Armee eingesetzt wurden; in der Nähe der Ortschaft Nowyje Petrowzy – das Umspannwerk Sewernaja (330 kV), das Unternehmen der ukrainischen Rüstungsindustrie mit Strom versorgte. Darüber hinaus wurde in den Gewässern des Schwarzen Meeres östlich von Odessa ein Trockenfrachter getroffen, der militärisches Material und Güter mit doppeltem Verwendungszweck in die Ukraine transportierte."

  • 19:12 Uhr

    Bericht: Ukrainische Luftabwehr konnte nur 4 von 32 ballistischen Raketen abfangen

    Wie die ukrainische Nachrichtenagentur UNIAN unter Berufung auf Quellen aus dem Umfeld des Leiters des Präsidialamtes, Kirill Budanow, berichtet, hat die ukrainische Luftabwehr in der Nacht zum 7. November lediglich vier ballistische und quasi-ballistische Raketen abgeschossen. Dabei handelte es sich nach Einschätzung eines Gesprächspartners der Agentur insgesamt um etwa 32 Raketen.

  • 18:59 Uhr

    Kallas behauptet "Putin hat kein Vetorecht" – Kreml verweist auf handlungsunfähige EU

    Die EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas hat am Freitag bei einem Auftritt in Warschau behauptet, Wladimir Putin habe "kein Vetorecht über die europäische Sicherheit". Sie reagierte damit auf US-Präsident Donald Trump, der zuvor nach einem Treffen mit dem russischen Gesandten Kirill Dmitriew ein "großes, wunderbares Abkommen" mit Russland angekündigt hatte, das "ganz Europa einbeziehen" werde.

    Trumps Schwiegersohn Jared Kushner nannte zuvor als Ziel für die anstehenden Dreiergespräche in Abu Dhabi "praktische Vorkehrungen, die die Sicherheitsinteressen aller Seiten berücksichtigen". Kallas betonte in diesem Zusammenhang, dass mit der NATO und der EU bereits eine europäische Sicherheitsarchitektur bestehe, und fügte hinzu, dass die Umsetzung eines Friedensvertrages "die Beteiligung der Europäischen Union erfordern" werde.

    Kremlsprecher Dmitri Peskow unterstrich die Handlungsunfähigkeit der europäischen Institutionen. Ein "Gespräch mit den Europäern wird notwendig sein", da es um die künftige Sicherheitsarchitektur gehe, jedoch habe Moskau bisher "keinerlei Vorschläge" erhalten. Zudem könne die EU infolge ihrer "langen Unentschlossenheit" nicht einmal mehr bestimmen, "wer in ihrem Namen spricht".

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

  • 18:32 Uhr

    Politologe: Im Winter droht Kiew wegen Stromproblemen ein "Maidan-Krieg"

    Im Winter könnten in Kiew, wo es zu großflächigen Stromausfällen kommt, Zeltlager auftauchen, in denen sich ein Kampf zwischen verschiedenen politischen Kräften entfalten könnte. Diese Entwicklung prognostizierte der Politikwissenschaftler Bogdan Bespalko. In einem Gespräch mit dem Portal News.ru betonte er:

    "Es wird zu einer Konfrontation zwischen den Anhängern von Bürgermeister Vitali Klitschko und denen von Präsident Wladimir Selenskij kommen. Insgesamt wird sich die Unzufriedenheit der Bevölkerung über den Mangel an Strom und Wärme in einem 'Maidan-Krieg' und in Kundgebungen – für und gegen Klitschko – entladen […] Und viele Stadtbewohner werden auf Spiritusbrenner in Konservendosen zurückgreifen müssen."

  • 17:58 Uhr

    Pistorius: Bundeswehr kann Ukraine keine weiteren Patriot-Luftabwehrsysteme liefern

    Deutschland kann der Ukraine nach Angaben von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius vorerst keine weiteren Patriot-Systeme zur Raketenabwehr liefern. Die Zeitungen der Funke Mediengruppe zitieren den SPD-Politiker mit den Worten:

    "Deutschland hat mehrere Systeme bereits geliefert und dazu viele Lenkflugkörper. Mehr geht gerade nicht. Alles, was wir jetzt geben, würden wir vorläufig nicht ersetzt bekommen – das würde bei uns Lücken reißen, die wir nicht verantworten können. Andere Staaten haben deutlich weniger geleistet und sind nun mehr gefordert."

    Beim nächsten Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe Mitte November werde "sehr ernsthaft" darüber geredet, so Pistorius.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.