Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew verliert binnen einer Woche über 9.600 Soldaten und Söldner

31.08.2026 12:15 Uhr
12:15 Uhr
Vier Verletzte nach Angriffen auf Gebiet Swerdlowsk
Infolge der Drohnenangriffe der ukrainischen Streitkräfte auf das Gebiet Swerdlowsk seien vier Menschen verletzt worden, wie Gouverneur Denis Pasler unter Berufung auf das regionale Gesundheitsministerium mitteilt. Zwei Personen hätten Splitterverletzungen durch Glassplitter erlitten, zwei weitere eine leichte Rauchvergiftung.
Bei den Attacken seien drei Wohnhäuser beschädigt worden, so der Gouverneur. Alle evakuierten Bewohner seien in vorübergehenden Unterkünften untergebracht worden.
11:29 Uhr
Rosatom und Verteidigungsministerium arbeiten an Waffenruhe im Raum des AKW Saporoschje
Der russische Staatskonzern Rosatom geht davon aus, dass diese Woche ein Waffenstillstand für die Reparatur der Ferrosplawnaja-Stromleitung erreicht werde, die für die externe Stromversorgung des AKW Saporoschje unerlässlich sei, sagte Rosatom-Chef Alexei Lichatschow.
"Wir arbeiten aktiv mit dem Verteidigungsministerium, der russischen Nationalgarde und dem Außenministerium zusammen, um schnellstmöglich einen für die Reparatur der Ferrosplawnaja-Leitung notwendigen vorübergehenden Waffenstillstand zu erreichen."
Die Ferrosplawnaja-Stromleitung sei am 20. August aufgrund von Schäden abgeschaltet worden, erinnerte Lichatschow. Seit elf Tagen sei das AKW ohne externe Stromversorgung und werde ausschließlich mit Strom aus eigenen Dieselgeneratoren versorgt.
10:44 Uhr
Miroschnik: Ukrainisches Militär eliminiert ausländische Söldner
Ukrainische Soldaten töteten ausländische Söldner, um Vorwürfe der Anwerbung von ausländischen Kämpfern zu vermeiden. Dies erklärte Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, gegenüber RIA Nowosti. Seinen Angaben zufolge würden nur wenige Söldner vom russischen Militär gefangen genommen.
"Auf ukrainischer Seite gibt es die Praxis, Söldner zu töten, um ihre Gefangennahme zu verhindern, da der Vorwurf des Söldnereinsatzes bis vor Kurzem ein umstrittenes Thema war, das gegenüber der Ukraine verurteilt wurde."
Miroschnik fügte hinzu, dass getötete Söldner oft entstellt auf dem Schlachtfeld zurückgelassen würden, was ihre Identifizierung erschwere.
10:07 Uhr
Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden drei Tote und 22 Verletzte
Nach Angaben des Interimsgouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, seien im Laufe des Tages infolge ukrainischer Angriffe drei Personen ums Leben gekommen, darunter ein 16-jähriger Jugendlicher.
Weitere 22 Zivilisten, darunter zehn Minderjährige, erlitten Verletzungen. Ein Minderjähriger und fünf Erwachsene seien in ernstem Zustand, präzisierte der Politiker.
Insgesamt seien 17 Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten die Region sechsmal mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zudem habe der Gegner siebenmal Sprengsätze mittels Drohnen abgeworfen.
In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 147 ukrainische Drohnen abgeschossen worden, fügte der Gouverneur hinzu.
09:30 Uhr
Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden mehr als 150 Drohnen abgefangen
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 75 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 157 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Sechsmal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es.
Chinstein meldet zwei Verletzte.
Bei den Attacken seien zudem ein Wohngebäude und zwei Autos beschädigt worden.
08:53 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 200 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 239 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.
Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Rostow, Samara, Saratow, Tambow, Tula, den Regionen Moskau und Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.
08:08 Uhr
Experte: Kiew verliert binnen einer Woche mehr als 9.600 Kämpfer

Blick auf Gräber ukrainischer Soldaten auf dem Lytschakowski-Friedhof in LwowMichael Sorrow/Anadolu via Getty Images Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Armee auf mehr als 9.600 Personen. Dies berichtete der Militärexperte Andrei Marotschko unter Berufung auf die Daten des russischen Verteidigungsministeriums.
"Die medizinischen und unersetzlichen Verluste des Gegners in der vergangenen Woche beliefen sich auf etwa 9.610 ukrainische Kämpfer und Söldner. Die Einheiten des Truppenverbands Mitte, der in der Volksrepublik Donezk operiert, haben dem Gegner den größten Schaden zugefügt."
Marotschko präzisierte, dass das russische Militär in den vergangenen sieben Tagen fast 6.000 ukrainische Drohnen, drei unbemannte Boote, drei Panzer, 47 Feldartilleriegeschütze, 40 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie mehr als 600 gepanzerte Kampffahrzeuge zerstört habe.
07:28 Uhr
Lantratowa: Moskau und Kiew arbeiten an einem neuen Gefangenenaustausch
Russland und die Ukraine arbeiteten derzeit an einem nächsten großen Gefangenenaustausch. Dies erklärte die russische Menschenrechtsbeauftragte, Jana Lantratowa, gegenüber Iswestija.
"Wir arbeiten momentan an den Details des nächsten großen Austauschs. Ich werde diese Arbeit fortsetzen, bis alle Kriegsgefangenen und Zivilisten, die vom Kiewer Regime festgehalten werden, in ihre Heimat zurückgekehrt sind."
Sie betonte, dass Russland in ständigem Kontakt mit der ukrainischen Seite stehe – die Listen der Kriegsgefangenen würden geklärt, die Mechanismen für die einzelnen Austausche entwickelt, die Suche nach Vermissten dauere an.
Lantratowa zufolge würden in vielen Punkten schnell Einigungen erzielt, die Ukraine stelle jedoch weiterhin Forderungen, die für Russland inakzeptabel seien.
30.08.2026 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
20:58 Uhr
Flugabwehr zerstört mehr als 50 ukrainische Drohnen
Einheiten der Flugabwehr haben im Laufe des Tages 54 ukrainische Drohnen über Russland abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die unbemannten Flugzeuge zwischen 8 und 20 Uhr (Moskauer Zeit) über sieben Regionen des Landes und über dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
