Liveticker Ukraine-Krieg – CNN: Russland schwächt systematisch den Donbass-"Festungsgürtel"

11.09.2026 20:56 Uhr
20:56 Uhr
Putin: Westliche Staaten kämpfen mit den Folgen ihrer eigenen Politik

Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Freitag, dem 11. September 2026, beim BRICS-Wirtschaftsforum in Neu-Delhi die Folgen der westlichen Sanktionspolitik angesprochen. Das Wirtschaftsforum findet traditionell im Vorfeld des BRICS-Gipfels statt, der am 12. und 13. September in der indischen Hauptstadt abgehalten wird.
Putin erklärte, dass die Staaten, die den Sanktionsdruck gegen Russland initiiert hätten, inzwischen selbst mit wachsenden Haushaltsdefiziten, steigender Staatsverschuldung und einem Rückgang der Industrieproduktion konfrontiert seien. Dabei verwies er insbesondere auf die führende Volkswirtschaft der Eurozone und spielte damit offenbar auf Deutschland an. Dort sei die Industrieproduktion in den vergangenen Jahren um rund acht Prozent zurückgegangen.
"Das sind keine Mutmaßungen, sondern Zahlen aus ihren eigenen Statistiken. Ich habe bereits die Haushaltsdefizite, die steigende Staatsverschuldung und den Rückgang der Industrieproduktion erwähnt – all das sind reale Tatsachen", so der russische Präsident.
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20:31 Uhr
TASS: Kiew verliert zahlreiche F-16 bei Versuch, russische Drohnen abzufangen
Wie der Nachrichtenagentur TASS aus russischen Sicherheitskreisen mitgeteilt wurde, hat Kiew bei Versuchen, russische Angriffsdrohnen abzufangen, eine große Anzahl von F-16-Kampfflugzeugen verloren. So hat die Ukraine laut Angaben ukrainischer Medien nicht nur Probleme mit den Abfangraketen für das Patriot-System. Auch die Bestände an "Luft-Luft"-Raketen, die von F-16-Flugzeugen zur Bekämpfung russischer Geran-Drohnen eingesetzt werden, gehen zur Neige. Eine Quelle im Verteidigungsministerium betonte:
"Bemerkenswert ist, dass Kiew eine große Anzahl der von westlichen Partnern gelieferten F-16-Flugzeuge gerade bei Versuchen, russische Angriffsdrohnen abzufangen, verloren hat."
19:57 Uhr
Energodar: Kirchengebäude durch Angriff beschädigt
Das Kirchengebäude zu Ehren der Potschajew-Ikone der Mutter Gottes in Energodar wurde in der Nacht vom 9. auf den 10. September durch einen ukrainischen Drohnenangriff beschädigt. Dies teilte die Diözese Berdjansk mit. Dort hieß es:
"Im Laufe dieser Woche führen feindliche Drohnen Angriffe auf Kirchen in der Region Saporoschje durch. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde die Kirche zu Ehren der Potschajew-Ikone der Mutter Gottes in Energodar von einer Drohne angegriffen. Die Verglasung der Kirche wurde beschädigt. Es gab keine Verletzten."
19:29 Uhr
Kämpfer: Versuche ukrainischer UAV-Operatoren, russische Positionen aufzuspüren, bleiben erfolglos
Die Operatoren ukrainischer Drohnen suchen nach den Positionen russischer UAV-Operatoren, können diese jedoch nicht finden. Dies berichtete ein Sprengtechniker der Besatzung der Angriffsdrohnen "Molnija‑2" der 25. Armee des Truppenverbands West. Er merkte an:
"Das ukrainische Militär sucht nach uns, wir suchen nach ihnen. Es gelingt ihnen jedoch nicht, uns zu finden. Das Wichtigste, was wir heute Morgen zerstört haben, war ein Fahrzeug."
18:55 Uhr
Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk: Russische Streitkräfte zwingen ukrainische Truppen zum Rückzug
Im Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk sind die ukrainischen Truppen gezwungen, auf die zweite und dritte Verteidigungslinie auszuweichen, da das russische Militär ihre Verteidigungslinien durchbricht. Dies berichtete der Artilleriechef des 1465. motorisierten Schützenregiments des Truppenverbands Süd mit dem Rufnamen "Salut". Er sagte:
"Wir durchbrechen die Verteidigungslinien im Donbass-Gebiet. Davon haben wir schon lange geträumt, und endlich haben wir es durch große, gut koordinierte Arbeit geschafft. Jetzt müssen sie auf ihre vorab vorbereiteten Verteidigungslinien ausweichen – auf die zweite und dritte Verteidigungslinie. Jetzt gehört das Land, sagen wir mal so, eher uns."
18:27 Uhr
Gebiet Kursk: Ein Zivilist kommt bei einem Drohnenangriff ums Leben
Wie der Gouverneur des Gebiets Kursk Alexander Chinschtein mitteilte, kam heute bei einem ukrainischen Drohnenangriff ein Mann ums Leben. Er erlitt lebensbedrohliche Verletzungen, als eine Drohne die Siedlung Gluschkowo traf. In seinen Netzwerken schrieb Chinschtein:
"Eine ukrainische Drohne griff die Ortschaft Gluschkowo an, wobei ein 37-jähriger Mann ums Leben kam. Er erlitt schwere Verletzungen, die zu unserem großen Bedauern zum Tod führten. Die Ärzte taten alles in ihrer Macht Stehende, doch die Wiederbelebungsmaßnahmen blieben erfolglos."
17:56 Uhr
Britischer Verteidigungsminister: Russland sieht Bedrohungen, die es gar nicht gibt

Der britische Verteidigungsminister Wes Streeting hat am Donnerstag im Unterhaus vor einer Verschärfung der Sicherheitslage für das Vereinigte Königreich und seine Verbündeten gewarnt. Vor allem Russland betrachte das Vereinigte Königreich und die NATO fälschlicherweise als Bedrohung – eine Haltung, die der Minister als "tragische Ironie" bezeichnete, da diese Gefahr in Wahrheit gar nicht existiere.
Gleichzeitig stellte Streeting klar, dass sich Großbritannien nicht im Krieg mit Russland befinde, keine Konfrontation anstrebe und keinen Konflikt mit der russischen Bevölkerung suche. Die NATO sei, entgegen der feindlichen Propaganda, seit jeher ein reines Verteidigungsbündnis.
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17:28 Uhr
CNN: Russland schwächt systematisch den Donbass-"Festungsgürtel"
Russland übt nun systematisch Druck auf den sogenannten "Festungsgürtel" der ukrainischen Streitkräfte im Donbass aus, berichtet der Fernsehsender CNN. Der Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk ist von entscheidender Bedeutung für die Verteidigung Ost- und Zentralukrainens. Nach einem Durchbruch an dieser Stelle könnten russische Truppen wesentlich schneller vorrücken. Journalisten des Senders stellen fest:
"Leider für die Ukraine zerstört Russland systematisch den sogenannten Festungsgürtel im Osten – eine Kette aus vier Industriestädten, die das Rückgrat der östlichen Verteidigung der Ukraine bilden. Dieser Gürtel ist von entscheidender Bedeutung für die Verteidigung dessen, was vom Donbass übrig geblieben ist, sowie für den übrigen Osten und die Mitte der Ukraine. Es besteht die Befürchtung, dass Russland, sollte es hier einen Durchbruch erzielen, mit weitaus größerer Geschwindigkeit tiefer vordringen könnte."
16:57 Uhr
Gebiet Belgorod unter Beschuss: Ein Verletzter, zahlreiche Schäden
Ein Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf ein Auto in der Ortschaft Krasnaja Jaruga im Gebiet Belgorod hat einen Zivilisten verletzt. Der regionale Einsatzstab teilt im Messenger Max mit, dass im Bezirk Krasnaja Jaruga zudem zehn Einfamilienhäuser beschädigt und eine Stromleitung unterbrochen wurden.
In anderen Bezirken des Gebiets Belgorod wurden auch mehrere weitere Objekte durch Drohnenangriffe beschädigt: Im Bezirk Waluiki wurde das Dach eines Einfamilienhauses und das eines Gewerbeobjekts durchschlagen, im Bezirk Belgorod stürzte eine Gebäudewand eines Gewerbeobjekts teilweise ein, im Bezirk Schebekino hat ein Auto Feuer gefangen. Bei einer Drohnenexplosion im Bezirk Borissowka wurden Fenster zerbrochen und das Dach eines Einfamilienhauses beschädigt. Im Bezirk Graiworon wurden drei Lastwagen auf dem Gelände eines Betriebs beschädigt.
16:30 Uhr
Russische Flieger treffen ukrainische Standorte in Gebieten Saporoschje und Sumy
Das russische Verteidigungsministerium teilt mit, dass russische Flieger mit zwei FAB-1500-Fliegerbomben einen vorübergehenden Standort der 6. selbstständigen mechanisierten Brigade der ukrainischen Armee in Orechow im Gebiet Saporoschje getroffen haben.
Zudem wurde mit zwei Lenkflugkörpern des Typs Ch-39 LMUR ein vorübergehender Standort der Einheit der 5. Grenzschutztruppe der ukrainischen Armee nahe der Ortschaft Semljanoje im Gebiet Sumy getroffen.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

