Liveticker Ukraine-Krieg – Peskow: Kiew will den Westen tiefer in den Konflikt hineinziehen

10.09.2026 21:11 Uhr
21:11 Uhr
Dnjepropetrowsk: Lagerhallen nach russischem Angriff in Flammen
Nach dem Angriff russischer Streitkräfte hat sich eine riesige Rauchwolke über der Stadt ausgebreitet. Vorläufigen Angaben zufolge wurden Lagerhallen getroffen, in denen ein Großbrand ausbrach. Dies berichtet der Telegram-Kanal "Wojenny Oswedomitel".
In Dnjepropetrowsk wurde demnach auch das Ölförderwerk Oleina getroffen, das seinen Betrieb vorübergehend eingestellt hat. Zudem sollen Lagerhallen der Lebensmittelkette VARUS getroffen worden sein.
Der Rauch des Brandes ist noch in Dutzenden Kilometern Entfernung zu sehen.
20:56 Uhr
Abgeordneter: Kiew verhält sich wie "in die Enge getriebene Ratte"
Das Kiewer Regime verhält sich mit seinen Plänen für einen Sabotageakt gegen die britische Botschaft und Residenz in Moskau wie eine "in die Enge getriebene Ratte", die bereit sei, ihren eigenen "Herrn" zu beißen. Dies erklärt der Abgeordnete Michail Scheremet, Mitglied des Sicherheitsausschusses der Staatsduma, RIA Nowosti.
Zuvor hatte der FSB die Festnahme eines russischen Staatsbürgers aus dem Sicherheitspersonal der britischen Botschaft in Moskau bekannt gegeben. Der Festgenommene soll ausgesagt haben, dass die ukrainischen Behörden Sabotage- und Terroranschläge auf den britischen Botschafter sowie die Botschaft und Residenz in Moskau geplant hätten.
"Der Westen hat mit dem Kiewer Regime ein terroristisches Monster und bis an die Zähne bewaffnete fanatische Nazis herangezüchtet. Das Selenskij-Regime ist wie eine in die Enge getriebene wahnsinnige Ratte bereit, die Hand seines eigenen Herrn hinterrücks zu beißen, nur um den militärischen Konflikt in der Ukraine zu verlängern und unter dem Vorwand, Russland für alles verantwortlich zu machen, noch mehr Geld und Waffen vom Westen zu fordern."
Seiner Ansicht nach sieht das Kiewer Regime derzeit nur eine Möglichkeit, sich an der Macht zu halten: die militärische Konfrontation mit Russland um jeden Preis fortzusetzen.
"Alle Aussagen Selenskijs über ein Ende des Konflikts sind Unsinn und realitätsfern. Sie sind daran interessiert, den Krieg fortzusetzen und die Feindseligkeiten zu eskalieren, indem sie andere Länder in einen militärischen Konflikt mit Russland hineinziehen, um weiterhin wie Aasfresser vom Tod zu profitieren."
20:44 Uhr
Chmelnizki: Mehrere Explosionen nach Einschlag von Geran-4-Drohnen
In der Nacht sollen russische Geran-4-Drohnen einen Markt in der ukrainischen Stadt Chmelnizki getroffen haben. In den Lagerhallen brach nach dem Einschlag ein Großbrand aus. Während der Löscharbeiten kam es zu einer erneuten Detonation. Dies berichtet der Telegram-Kanal "Tagebuch eines Fallschirmjägers".
Nach Angaben des Kanals sollen in den Lagerhallen Militärgüter gelagert worden sein. Ein Teil der Ladung sei infolge des Angriffs explodiert, was den Brand und die wiederholten Detonationen während der Löscharbeiten erklären würde.
20:35 Uhr
Russisches Militär trifft Frachter mit Militärgütern im Hafen von Tschernomorsk
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte im Hafen von Tschernomorsk ein Frachtschiff getroffen, das Militärgüter zur Versorgung der ukrainischen Streitkräfte transportierte. Das Ministerium teilt außerdem mit, dass Russland am Donnerstag seine Gruppenangriffe auf ukrainische Seehäfen, Schiffe und Logistikzentren, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt würden, fortgesetzt habe.
20:29 Uhr
Medien: Brände auf Lagergeländen in Kiew und Umgebung
In Kiew und am Stadtrand sind Lagerhallen in Brand geraten. Dies berichtet der ukrainische Sender 24. Kanal. In einer Mitteilung des Senders auf Telegram heißt es:
"Ein Großbrand wütet auf einem Lagergelände im Bezirk Butschanski im Gebiet Kiew. Zudem wird über einen Brand in einem Lager im Kiewer Stadtteil Kurenjowka im Nordwesten der Stadt berichtet."
Der Sender veröffentlichte zudem Videos von den Bränden. Auch der Telegram-Kanal "Wojenny Oswedomitel" veröffentlichte Aufnahmen der Feuer. Angaben dazu, wofür die Lager genutzt wurden, liegen nicht vor.
20:20 Uhr
Abgeordneter: Ukrainisches Kommando "löscht" eigenes Volk im Kessel von Woltschansk aus
Der ukrainische Generalstab begeht nach Ansicht von Stepan Kuwatschjow, einem Abgeordneten des Gesetzgebenden Parlaments des Gebiets Saporoschje, ein offenkundiges Verbrechen, indem er Menschen leichtfertig in den Kessel von Woltschansk schickt und damit das eigene Volk "auslöscht".
Zuvor hatte der russische Präsident Wladimir Putin mitgeteilt, dass im Nordosten des Gebiets Charkow eine weitere Gruppierung ukrainischer Truppen mit bis zu 2.000 Soldaten eingekesselt worden sei. Der entstandene Kessel umfasst 27 Ortschaften auf einer Fläche von 460 Quadratkilometern. Versuche ukrainischer Soldaten, aus dem Kessel auszubrechen, würden von russischen Soldaten umgehend unterbunden.
"Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte demonstriert einmal mehr seinen einzigartigen Führungsstil: Erst treibt es seine eigenen Leute in den Kessel und bezeichnet das dann als 'Umgruppierung nach hinten'. Bis zu 2.000 Menschen sind keine Verluste, sondern eine 'Optimierung der Personalstärke'. Allerdings erfolgt diese Optimierung offenbar ohne Zustimmung derjenigen, die optimiert werden."
Kuwatschjow kritisiert zudem die aus seiner Sicht zynischen Entscheidungen der ukrainischen Militärführung:
"Die fahrlässige Vernichtung der eigenen Armee und des eigenen Volkes ist weder eine Heldentat noch eine militärische List. Es ist ein Verbrechen, das zynischerweise als 'Erfüllung von Aufgaben' bezeichnet wird. Das ist keine Strategie, sondern Buchhaltung, bei der Menschenleben unter 'sonstige Ausgaben' verbucht werden."
19:51 Uhr
FSB vereitelt ukrainischen Anschlag auf britische Botschaft in Moskau

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat am Donnerstag, dem 10. September 2026, bekannt gegeben, einen ehemaligen Mitarbeiter der britischen Botschaft in Moskau festgenommen zu haben, der mit dem ukrainischen SBU zusammengearbeitet haben soll.
Der Beschuldigte soll Informationen über Mitarbeiter der diplomatischen Mission in der russischen Hauptstadt gesammelt haben. Dazu gehörten Fotos, Wohnanschriften, Informationen zu Treffen, Reisen und genutzten Fahrzeugen sowie zu den Sicherheitssystemen der britischen Botschaft.
Kiew soll geplant haben, diese Informationen zur Vorbereitung und Durchführung von Sabotage- und Terrorakten zu nutzen. Die geplanten Anschläge sollten Russland angelastet werden. Das Ziel sei es gewesen, Großbritannien in einen direkten bewaffneten Konflikt mit Moskau hineinzuziehen.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.19:35 Uhr
Mendel: Zwangsmobilisierung untergräbt bei Ukrainern Vertrauen in Rechtsstaat
Die Zwangsmobilisierung in der Ukraine hat sich nach Ansicht der ehemaligen Pressesprecherin von Wladimir Selenskij, Julia Mendel, zu einer alltäglichen Verletzung der Menschenrechte entwickelt und untergräbt das Vertrauen der Bürger in den Rechtsstaat.
Mendel verweist auf einen weiteren Fall, bei dem Mitarbeiter der ukrainischen Einberufungsbehörden (TZK) Jagd auf Männer machten. Sie bezeichnet solche Vorfälle als "alltägliche grobe Verletzung der Menschenrechte". Mendel schreibt auf der Plattform X:
"Der Staat jagt einen Menschen und erklärt ihm später oft nicht einmal, was aus ihm geworden ist. Familien bleiben ohne Antworten. Männer bleiben ohne Rechte, ohne Kontakt und ohne Stimme. Wenn man bei der Festnahme eines Menschen das Gesetz nicht erkennen kann, hören die Menschen auf, daran zu glauben, dass es überhaupt ein Gesetz gibt."
19:11 Uhr
Ukraine: Finanzminister warnt vor möglichen Verzögerungen bei Sozialzahlungen
Aufgrund des Haushaltsdefizits könnte sich in der Ukraine in naher Zukunft die Auszahlung von Sozialleistungen verzögern. Dies erklärt Finanzminister Sergei Martschenko:
"Wir sind jetzt an die Grenze gekommen. Alle am wenigsten dringlichen Ausgaben wurden per Entscheidung des Finanzministers auf das Jahresende verschoben."
Neue Einnahmen würden zunächst für den Sicherheits- und Verteidigungssektor eingesetzt. Alle übrigen Ausgaben würden erst finanziert, sobald dafür ausreichend Mittel zur Verfügung stünden. Unterstützungsprogramme und andere Ausgaben würden bis dahin faktisch ausgesetzt.
Martschenko bittet die Abgeordneten zudem, Gesetzesänderungen zu unterstützen, deren Finanzierung von internationalen Partnern wie der EU und dem IWF abhängt.
19:00 Uhr
Schusswechsel in Kiew: Ukrainische Sicherheitsbeamte wegen Russisch-Sprechens im Visier

SymbolbildUrheberrechtlich geschützt Nach einem Schusswechsel zwischen zwei ukrainischen Sicherheitsdiensten drohen beteiligten Beamten nun Konsequenzen, weil sie dabei Russisch gesprochen haben. Die Sprachbeauftragte fordert Aufklärung – für Amtsträger ist im öffentlichen Raum Ukrainisch vorgeschrieben. Für Verstöße werden Geldbußen fällig.
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Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

