Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee zieht Einkesselungsring im Gebiet Charkow enger

21.09.2026 16:11 Uhr
16:11 Uhr
Frontbericht: Kiew verliert US-Militärtechnik durch russische Angriffe
Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.440 Soldaten verloren hat.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 265 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 24 Autos, einen Mehrfachraketenwerfer, ein Feldartilleriegeschütz und eine Station für elektronische Kampfführung.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 220 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten elf Autos, vier Feldartilleriegeschütze, darunter eins vom Typ M777 aus US-Produktion, einen Mehrfachraketenwerfer und einen Artillerieaufklärungsradar vom Typ AN/TPQ-36 aus US-Produktion.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte mehr als 215 Kämpfer ein. Zudem wurden ein Panzer, ein gepanzertes Kampffahrzeug, 19 Autos und acht Feldartilleriegeschütze zerstört.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verloren die Kiewer Truppen mehr als 430 Kämpfer. Überdies setzte die russische Armee vier gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos, fünf Feldartilleriegeschütze, darunter eins vom Typ Paladin aus US‑Produktion, und vier Stationen für elektronische Kampfführung außer Gefecht.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte Verluste von mehr als 260 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, zwölf Autos und ein Artilleriegeschütz.
Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf etwa 50 Soldaten. Außerdem wurden 17 Autos, ein Feldartilleriegeschütz vom Typ M777 aus US-Produktion und eine Station für elektronische Kampfführung zerstört.
Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Militärflugplätze, Munitions-, Treibstoff- und Materiallager, Drohnenwerkstätten, Drohnenlager, Logistikzentren sowie Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur angegriffen, die von den Streitkräften der Ukraine genutzt werden. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 153 Bezirken ebenfalls getroffen.
Russische Luftabwehrkräfte schossen vier gelenkte Bomben, vier HIMARS-Raketen aus US-Produktion und 634 Starrflüglerdrohnen ab.
Seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 674 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 242.630 unbemannte Luftfahrzeuge, 672 Flugabwehrraketensysteme, 30.982 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.780 Mehrfachraketenwerfer, 36.529 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 72.465 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.
15:40 Uhr
Ukrainische Drohnen treffen die Volksrepublik Lugansk – drei Zivilisten verletzt
Ukrainische Streitkräfte haben nach Angaben des Republikchefs Leonid Passetschnik Drohnenangriffe auf zehn Kommunen der Volksrepublik Lugansk verübt, bei denen drei Zivilisten verletzt wurden: In den Bezirken Lutugino und Swerdlowsk wurden ein ziviler Lastwagen beziehungsweise ein Kleintransporter getroffen, dabei wurden zwei Menschen verletzt. In Brjanka wiederum beschädigten ukrainische Drohnen mehrere Wohnhäuser, wobei eine Frau verletzt wurde. Allen Betroffenen sei rechtzeitig medizinische Hilfe geleistet worden, so Passetschnik.
Unter Beschuss standen zudem kommunale Fahrzeuge sowie die kommunale und zivile Infrastruktur. Russische Luftabwehr und Streitkräfte zerstörten binnen eines Tages nach Angaben des Republikchefs insgesamt mehr als 80 Luftziele.
15:06 Uhr
Zwei Ortschaften im Gebiet Charkow nun unter russischer Kontrolle
In den vergangenen 24 Stunden hätten die Einheiten des russischen Truppenverbands Nord im Zuge des aktiven Handelns die Ortschaften Polnaja und Nowoalexandrowka im Gebiet Charkow unter Kontrolle gebracht. Dies berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau am Montag.
14:34 Uhr
Ukrainische Armee verlegt Reserven nach Orechow im Gebiet Saporoschje
Ukrainische Truppen verstärkten ihre Einheiten in der Stadt Orechow im Gebiet Saporoschje, wie russische Sicherheitsdienste gegenüber TASS mitteilen.
"Der Gegner verlegt eilig Reserveeinheiten nach Orechow, erleidet dort umgehend Verluste und führt erneut Kräfte heran."
Wie es heißt, würden einige der verlegten Kräfte von anderen Frontabschnitten oder aus Hinterland abgezogen.
13:59 Uhr
Experte: Kiew verliert binnen einer Woche mehr als 9.000 Kämpfer
Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Armee auf mehr als 9.000 Personen. Dies berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko unter Berufung auf die Daten des russischen Verteidigungsministeriums.
"Die medizinischen und unersetzlichen Verluste des Gegners in der vergangenen Woche beliefen sich auf etwa 9.325 ukrainische Kämpfer und Söldner. Die Einheiten des Truppenverbands Mitte, der in der Volksrepublik Donezk und im Gebiet Dnjepropetrowsk operiert, haben dem Gegner den größten Schaden zugefügt."
Marotschko präzisiert, dass das russische Militär in den vergangenen sieben Tagen etwa 5.700 ukrainische Drohnen, 16 Seeschiffe, 35 Feldartilleriegeschütze, 25 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie mehr als 600 gepanzerte Kampffahrzeuge zerstört habe.
13:17 Uhr
Russische Armee zieht Einkesselungsring im Gebiet Charkow enger

Russische Soldaten im Gebiet CharkowStanislaw Krassilnikow / Sputnik Die Einheiten des russischen Truppenverbands Nord hätten binnen 24 Stunden den Einkreisungsring im Gebiet Charkow weiterhin enger gezogen, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Aktive Kampfhandlungen zur Ausweitung der äußeren Kontrollzone bei den Siedlungen Petropawlowka und Prikolotnoje würden fortgesetzt.
Drei Versuche des Gegners, Verstärkungsgruppen von der Ortschaft Weliki Burluk in Richtung der Ortschaft Olchowatka einzuschleusen, seien unterbunden worden, so die Militärbehörde.
Wie es heißt, habe das russische Militär den gegnerischen Einheiten und deren Ausrüstung Schaden im Einkesselungsring nahe den Ortschaften Busowo, Krasny Jar, Resnikowo, Warwarowka und Chripuny zugefügt. Die Verluste der blockierten Formationen beliefen sich an einem Tag auf mehr als 35 Kämpfer, ein gepanzertes Kampffahrzeug, ein Artilleriegeschütz und ein bodengestütztes Robotersystem.
12:48 Uhr
Mitglied einer Wahlkommission im Gebiet Brjansk bei Drohnenangriff schwer verletzt
Die ukrainischen Streitkräfte hätten gezielt ein Auto von Jelena Djatlowa, einem Mitglied einer lokalen Wahlkommission, im Gebiet Brjansk mit einer Drohne angegriffen. Dies teilt die Vorsitzende der Zentralen Wahlkommission Russlands, Ella Pamfilowa, mit. Der Vorfall ereignete sich am Sonntag.
Die Frau habe schwere Splitterverletzungen erlitten und sei ins Krankenhaus eingeliefert worden, so Pamfilowa.
12:09 Uhr
Mann wegen Vorbereitung eines Terroranschlags an Wahllokal in Donezk festgenommen
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen Einwohner von Donezk festgenommen, der mit dem ukrainischen Geheimdienst zusammengearbeitet hatte. Dies teilt der Pressedienst der russischen Behörde am Montag mit.
Es sei festgestellt worden, dass der Mann einen Kontakt mit einem Vertreter des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) über das Internet aufgenommen und sich freiwillig bereit erklärt haben soll, den Gegner bei terroristischen Aktivitäten zu unterstützen.
Im Auftrag der ukrainischen Seite habe er 20 Kilogramm Sprengstoff für die Durchführung des Anschlags aus einem Versteck geholt. Zudem soll er mithilfe einer Drohne von SBU-Vertretern einen selbst gebauten Sprengsatz, elektronische Zünder sowie eine Platine zur Fernzündung erhalten haben, hieß es weiter.
Danach habe der Mann einen Privatwagen mit dem erhaltenen Sprengstoff und den Splitterelementen bestückt. Er habe geplant, das verminte Fahrzeug in der Nähe eines der Wahllokale zu platzieren und den Sprengsatz während einer Menschenansammlung an einem Wahltag zur Explosion zu bringen. Der Plan sei jedoch durch Festnahme des Täters vereitelt worden.
11:35 Uhr
Kreml hofft auf Wiederaufnahme der Gespräche zur Ukraine
Es gebe bislang "keinerlei Fortschritte" bei der Lösung des Konflikts in der Ukraine. Dies erklärt der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, gegenüber Reportern.
Moskau setze jedoch darauf, dass es gelingen werde, den Dialog wieder aufzunehmen, fügt der Kremlsprecher hinzu.
"Was die Wiederaufnahme der trilateralen Verhandlungen betrifft, so sind wir offen dafür. Ja, wir setzen die militärische Sonderoperation fort. Unser Militär arbeitet daran, die gesetzten Ziele zu erreichen. Dennoch hoffen wir, dass es uns gelingt, die trilateralen Verhandlungen wieder aufzunehmen."
10:52 Uhr
Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden drei Zivilisten verletzt
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, seien binnen 24 Stunden 123 Geschosse auf die Region abgefeuert worden. Die Luftabwehrkräfte hätten 169 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. 29 Mal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es.
Chinstein meldet drei Verletzte.
Zu Schaden seien ein Mehrfamilienhaus, drei Privathäuser, ein Betrieb, ein Landwirtschaftsbetrieb, drei Autos und ein Mobilfunkmast gekommen. Zudem habe der Gegner ein Energieobjekt beschädigt, wodurch rund 500 Einwohner dreier Ortschaften ohne Strom seien.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
