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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Drohnen treffen Hafeninfrastruktur bei Odessa

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
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  • 15.10.2026 19:53 Uhr

    19:53 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört binnen zwölf Stunden 80 ukrainische Starrflüglerdrohnen

    Das russische Verteidigungsministerium teilt mit, dass die Luftabwehrkräfte zwischen 8 und 20 Uhr Moskauer Zeit 80 ukrainische Starrflüglerdrohnen über den Gebieten Russlands abgeschossen und zerstört haben.

    Die Behörde präzisiert weiter, dass die Drohnen über den Gebieten Brjansk, Kaluga, Krasnodar, Kursk, Moskau, Rjasan, Tambow und Tula sowie über der Teilrepublik Krim und dem Schwarzen Meer außer Gefecht gesetzt wurden.

  • 19:31 Uhr

    Westmedien: Kein Starlink – Kiews Militär bläst Kampfaufträge ab

    Kiews Militär muss Drohnenmissionen absagen, da das Starlink-Satelliteninternet langsamer arbeite. Die Drosselung stört die Kontrolle der Drohnen, wodurch sie Russlands Luftabwehr leichte Ziele bieten. Drohnenangriffe auf mittlere Distanz und Einsätze von Abfangdrohnen sind erschwert.

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  • 19:15 Uhr

    Frankreichs Außenminister: Europa stellt Kiew zwei Drittel der Aufklärungsdaten bereit

    Der französische Außenminister Jean-Noël Barro erklärte im Radiosender France Inter, dass Europa Kiew den Großteil der militärischen Aufklärungsinformationen bereitstellt. Er sagte:

    "Zwei Drittel der Ukraine übermittelten Aufklärungsdaten stammen heute von den Europäern und insbesondere von Frankreich."

    Er fügte hinzu, dass die wichtigste Hilfe für Kiew bereits seit Langem aus den europäischen Ländern kommt.

  • 18:53 Uhr

    Ukrainische Metallurgie verliert monatlich bis zu 200 Millionen US-Dollar

    Die ukrainische Metallurgiebranche erleidet monatliche Verluste von bis zu 200 Millionen US-Dollar aufgrund der Blockade der Häfen in Odessa. Dies berichtet das ukrainische Branchenportal GMK Center. Der Ausfall des Seehandels gilt als eines der Hauptprobleme der Industrie, wodurch die Eisenerzproduktion im Land um 35 Prozent sinken könnte.

    Zusätzlich führen russische Angriffe zur Einstellung der Produktion in vielen Unternehmen. Der daraus resultierende Verlust an Produktionskapazitäten wird die Exporteinnahmen der Firmen 2026 um 2,5 Milliarden US-Dollar und 2027 um weitere 2,5 Milliarden US-Dollar reduzieren, was insgesamt einen Rückgang von 5 Milliarden US-Dollar bedeutet.

  • 18:33 Uhr

    Russische Drohnen treffen Hafeninfrastruktur bei Odessa und Frachter mit Militärgütern

    Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt mit, dass die russischen Streitkräfte am Tag ihre Drohnenangriffe auf Objekte der Verkehrsinfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden, sowie auf Seeschiffe fortgesetzt haben, die an der Lieferung von Militärgütern für die Ukraine beteiligt sind.

    Im Hafen Juschny im Gebiet Odessa wurde demnach ein solches Objekt der Verkehrsinfrastruktur zerstört. Außerdem wurde auf See ein Frachtschiff getroffen, das Güter für militärische und doppelte Verwendung in den Hafen Odessa lieferte.

  • 18:17 Uhr

    Ukrainischer Drohnenangriff trifft Zentralmarkt in Kachowka

    Die ukrainischen Streitkräfte haben den zentralen Markt in Kachowka im Gebiet Cherson angegriffen. Dank einer rechtzeitigen Evakuierung gab es keine Verletzten, berichtete der Leiter des Gemeindebezirks Kachowka, Pawel Filiptschuk. Er schrieb auf Telegram:

    "Heute gegen 10 Uhr morgens kreiste ein feindliches unbemanntes Luftfahrzeug über dem zentralen Markt in Kachowka. Ein Mitarbeiter des Marktes bemerkte es und bat die Menschen, das Gelände zu verlassen. Dank seiner Handlungen konnten Opfer vermieden werden. Anschließend wurde ein Schlag auf den Markt verübt."

    Bei dem Angriff wurden sechs Fahrzeuge beschädigt.

  • 17:59 Uhr

    Russlands Außenminister: Selenskij zeigt kein Interesse an Wahlen

    Der russische Außenminister, Sergei Lawrow, erklärte, dass Wladimir Selenskij keine Wahlen anstrebt, da er dafür unannehmbare Bedingungen gestellt hat. Lawrow sagte gegenüber Journalisten:

    "Herr Selenskij hat bereits klar zu verstehen gegeben, dass Wahlen ihn nicht interessieren, denn er hat dies mit Bedingungen verknüpft, die von vornherein inakzeptabel sind."

    Auf die Frage der Journalisten, ob Moskau zu Zugeständnissen bereit sei, sollten in der Ukraine dennoch Präsidentschaftswahlen stattfinden, antwortete Lawrow, man werde nicht spekulieren. Gleichzeitig warnte er davor, dass es keinen Waffenstillstand geben werde, nur um Selenskij wieder auf Kurs zu bringen und mit Waffen auszustatten.

  • 17:31 Uhr

    Selenskij: Ukraine wird Angriffe auf russische Ölraffinerien wieder aufnehmen

    Wladimir Selenskj kündigt neue Angriffe auf russische Ölraffinerien an und wirft Donald Trump vor, Moskau zu begünstigen. Der Streit um Einschränkungen bei US-Geheimdienstinformationen und Starlinksystemen verschärft die Spannungen zwischen Washington und Kiew. Selenskij erklärt, er fühle sich von Trump "verraten".

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  • 17:09 Uhr

    Lawrow: Russland hat keine offiziellen Vorschläge für Friedensplan erhalten

    Der russische Außenminister Sergei Lawrow erklärte, dass Moskau keine offiziellen Vorschläge für einen Friedensplan erhalten hat. Lawrow sagte:

    "Diese Verweise auf die Washington Post, die New York Times und andere Quellen lesen wir natürlich, da sie derzeit weitverbreitet sind. Doch wir haben keinerlei offizielle Vorschläge erhalten."

    Laut Lawrow sehen die in die Presse gelangten Informationen vier Punkte vor, der letzte davon eine sofortige Waffenruhe entlang der Kontaktlinie. In den von dem Außenminister gesehenen Materialien gebe es jedoch keine Ideen dafür, wie man zu einem langfristigen, stabilen Frieden und nicht zu einer Waffenruhe gelangen könne, die Lawrow zufolge "von der Ukraine und ihren europäischen Herren" verletzt würde.

  • 16:41 Uhr

    LVR: Zwei Verletzte nach ukrainischen Drohnenangriffen

    Bei Drohnenangriffen der ukrainischen Streitkräfte auf die Volksrepublik Lugansk sind zwei Einwohner verletzt worden. Sie werden medizinisch versorgt, teilte der Chef der Volksrepublik, Leonid Passetschnik, in Max mit.

    Im Bezirk Troizkoje habe eine ukrainische Drohne das Gelände vor einem Wohnhaus getroffen. Dabei sei eine auf einem Fahrrad vorbeifahrende Frau verletzt worden. Auf dem Straßenabschnitt Schulginka–Nowoaidar sei ein Pkw angegriffen und der Fahrer verletzt worden.

    Zudem wurden laut Passetschnik in mehreren Bezirken durch ukrainische Angriffe Wohnhäuser, Autos und kommunale Infrastruktur beschädigt. Innerhalb eines Tages wurden über dem Gebiet der Volksrepublik rund 70 Luftziele zerstört.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.