Liveticker Ukraine-Krieg – Selenskij: USA sollten Dieselabkommen mit Ukraine schließen

12.10.2026 17:07 Uhr
17:07 Uhr
Rücksichtslose Kallas: Eine verbitterte Diplomatin treibt die EU auf Kriegskurs gegen Russland

Vizepräsidentin der Europäischen Kommission Kaja Kallas.Urheberrechtlich geschützt Viele Europäer fragen sich, warum Brüssel weiterhin der Eskalation den Vorzug vor Diplomatie und den alltäglichen Bedürfnissen der Menschen gibt. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas denkt jedenfalls nicht daran, ihre konfrontative Haltung gegenüber Russland aufzugeben.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.16:54 Uhr
Selenskij: USA sollten "Dieselabkommen" mit Ukraine schließen
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij ist der Ansicht, dass die USA ein "Dieselabkommen" mit der Ukraine schließen sollten. Schließlich entscheide Kiew darüber, welche russischen Raffinerien in Betrieb seien und welche Schiffe mit russischem Öl auf See fahren könnten.
Dies sagte Selenskij am Montag auf dem Warschauer Sicherheitsforum, als er Fragen beantwortete, berichtet Jewropeiskaja Prawda.
Selenskij äußerte Zweifel daran, dass die von US-Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin getroffene Vereinbarung über russische Diesellieferungen Auswirkungen auf den Weltmarkt haben werde. Das vereinbarte Volumen sei seiner Ansicht nach gering.
"Wenn jemand anders denkt, soll er eben so denken. Ich glaube, dass hinter dieser Entscheidung andere Motive stehen. Wenn dem so ist, warum schließt Amerika dann kein Abkommen mit der Ukraine über die Lieferung von Dieselkraftstoff? Wir beeinflussen, ob diese Schiffe fahren. Wir bestimmen, ob die Raffinerien in Betrieb sind. Lassen Sie uns das tun."
Zudem kam er auf die Frage einer Energie-Waffenruhe zurück und betonte, dass für die Ukraine eine unterbrechungsfreie Stromversorgung von entscheidender Bedeutung sei.
"Wenn sie den Schutz unseres Energienetzes garantieren können, werden wir ihre Diesel-Infrastruktur nicht antasten. Für uns bedeutet die Stromversorgung vor allem Hilfe für die Menschen. Sie ist aber auch eine Hilfe für Europa, denn jeder weiß, dass unser Netz mit dem europäischen Verbund verbunden ist. Wenn unsere Energieinfrastruktur nicht angegriffen wird, können wir anderen Ländern helfen."
16:16 Uhr
Peskow: Kontakte zwischen Moskau und Kiew bezüglich einer möglichen Energiewaffenruhe dauern an
Die Kontakte bezüglich eines möglichen Energiewaffenstillstands zwischen Russland und der Ukraine, den US‑Präsident Donald Trump angekündigt hatte, würden andauern. Dies erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow bei einem täglichen Briefing mit Journalisten.
Peskow präzisiert nicht, ob eine Einigung erzielt worden sei und unter welchen Bedingungen diese gelten könne. Er äußert sich auch nicht dazu, ob sich ein solcher Waffenstillstand nur auf Ölraffinerien oder auch auf andere Energieanlagen erstrecken würde.
Peskow sagt nur, dass Moskau weitere Informationen später bekannt geben werde.
"Sobald wir etwas zu diesem Thema zu sagen haben, werden wir Sie umgehend informieren."
15:47 Uhr
Frontbericht: Kiew verliert an einem Tag mehr als 1.300 Kämpfer
Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.355 Soldaten verloren hat.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 295 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär einen Mannschaftstransportwagen, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, acht Autos und ein Feldartilleriegeschütz.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär etwa 220 Kämpfer. Zusätzlich setzten die russischen Soldaten zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, neun Autos und zwei Stationen für elektronische Kampfführung außer Gefecht.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte bis zu 195 Kämpfer ein. Zudem wurden ein gepanzertes Kampffahrzeug, 23 Autos, zwei Artilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung getroffen.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte erlitten die Kiewer Truppen einen Verlust von etwa 330 Kämpfern. Überdies setzte die russische Armee vier gepanzerte Kampffahrzeuge, acht Autos, ein Feldartilleriegeschütz, zwei Stationen für elektronische Kampfführung und eine Station für elektronische Aufklärung außer Gefecht.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte Verluste von mehr als 275 Soldaten hinnehmen. Ferner zerstörte das russische Militär in diesem Operationsbereich ein gepanzertes Kampffahrzeug und zwölf elf Autos.
Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf mehr als 40 Soldaten. Außerdem wurden ein gepanzertes Kampffahrzeug, 19 Autos und zwei Stationen für elektronische Kampfführung zerstört.
Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Werkstätten für Drohnen und deren Startplätze sowie Objekte der Verkehrsinfrastruktur angegriffen, die im Interesse der Streitkräfte der Ukraine genutzt werden. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 149 Bezirken ebenfalls getroffen.
Russische Luftabwehrkräfte schossen fünf gelenkte Bomben und 646 Starrflüglerdrohnen ab.
Seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 674 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 259.820 unbemannte Luftfahrzeuge, 672 Flugabwehrraketensysteme, 31.202 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.786 Mehrfachraketenwerfer, 36.701 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 74.309 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.
15:20 Uhr
Russische Armee befreit zwei Ortschaften
In den vergangenen 24 Stunden hätten die Einheiten des russischen Truppenverbands Mitte durch entschlossene Handlungen die Ortschaft Lidino in der Volksrepublik Donezk befreit. Dies berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Wie es heißt, habe die Einnahme dieser Siedlung den Soldaten des Verbands ermöglicht, ihre Position an der Kontaktlinie zu verbessern und Voraussetzungen für ein weiteres Vorrücken in Richtung der Stadt Dobropolje zu schaffen.
Der Truppenverband Ost habe seinen Vormarsch in die Tiefe der gegnerischen Verteidigungslinien fortgesetzt und die Ortschaft Nikolskoje im Gebiet Saporoschje eingenommen, teilt die Militärbehörde weiter mit. Dadurch sei es dem russischen Militär gelungen, einen Verteidigungsabschnitt des Gegners mit einer Fläche von rund 13 Quadratkilometern unter seine Kontrolle zu bringen. Im Zuge der Gefechte habe der Gegner bis zu einer Kompanie Soldaten sowie 19 Autos, 29 Bodenrobotersysteme und 48 Hexacopter vom Typ R-18 eingebüßt.
14:39 Uhr
Russlands Jet-Drohnen bringen es an die Spitze im weltweiten Wettlauf

SymbolbildKI-generiert Die russische Satellitenkonstellation Rasswet könnte Moskau einen erheblichen Vorteil in den Bereichen Kommunikation und Zielerfassung verschaffen, meint Google-Ex-Chef Eric Schmidt. Außerdem würdigt er die Erfolge Russlands bei der Entwicklung von Drohnen.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.14:00 Uhr
Experte: Kiew verliert binnen einer Woche mehr als 10.000 Kämpfer
Im Laufe der Woche hätten sich die Verluste der ukrainischen Armee auf mehr als 10.000 Personen belaufen. Dies berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko unter Berufung auf die Daten des russischen Verteidigungsministeriums.
"Die medizinischen und unersetzlichen Verluste des Gegners in der vergangenen Woche beliefen sich auf etwa 10.135 ukrainische Kämpfer und Söldner – 180 mehr als im vorherigen Berichtszeitraum. Die Einheiten des Truppenverbands Mitte, der in der Volksrepublik Donezk und im Gebiet Dnjepropetrowsk operiert, haben dem Gegner den größten Schaden an Personal zugefügt."
Marotschko präzisiert, dass das russische Militär in den vergangenen sieben Tagen etwa 7.300 ukrainische Drohnen, 15 Seeschiffe, einen HIMARS-Mehrfachraketenwerfer, 39 Feldartilleriegeschütze, 36 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie 730 verschiedene Kampffahrzeuge zerstört habe.
13:21 Uhr
Liveticker Ukraine-Krieg – Kreml: Feuerpause in der Ukraine am Wahltag möglich

Natalja Selewjorstowa / Sputnik Der russische Präsident Wladimir Putin sei bereit, die Anweisung zu erteilen, am Wahltag in der Ukraine keine Angriffe zu führen, sollte Kiew sich für die Durchführung der Wahlen entscheiden. Dies erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow.
"Der Präsident hat bereits darüber gesprochen, aber ich kann in diesem Fall in seinem Namen mit voller Verantwortung sagen: Wenn man dort in Kiew tatsächlich Wahlen abhalten will, dann ist der Präsident der Russischen Föderation, der Oberste Befehlshaber, bereit, die Anweisung zu erteilen, am Wahltag keine Angriffe auf die Ukraine durchzuführen. Genau am Wahltag!"
Die von Wladimir Selenskij geforderte 60-tägige Waffenruhe benötige er jedoch nicht für die Durchführung von Wahlen, sondern dazu, "Kräfte zu sammeln, Wunden zu heilen und den Krieg fortzusetzen", merkt Peskow gleichzeitig an.
"Wir brauchen keinen Waffenstillstand, wir brauchen dauerhaften Frieden für viele kommende Generationen."
12:40 Uhr
Puschilin: Russische Armee setzt Kampfhandlungen zur Befreiung der DVR fort
Die russischen Streitkräfte hätten die Kämpfe zur Befreiung von Städten in der Volksrepublik Donezk fortgesetzt, teilt der Leiter der DVR, Denis Puschilin, mit.
"In der vergangenen Woche haben unsere Einheiten ihre Positionen entlang der gesamten Kontaktlinie weiter verbessert."
Wie es heißt, dauern die Kämpfe um Druschkowka an. Obwohl die ukrainische Armee Widerstand leiste und die mehrgeschossige Bebauung sowie Industrieanlagen dafür nutze, werde die Stadt "Schritt für Schritt" befreit. Auch die Handlungen zur Umkreisung von Druschkowka trügen zu deren Befreiung bei, merkt Puschilin an.
In der Stadt Krasny Liman und ihrer Umgebung versuche das ukrainische Militär, Gegenangriffe mittels einer großen Anzahl von Drohnen zu führen.
"Die Aufgabe unserer Soldaten besteht hier darin, den Gegner daran zu hindern, vorzurücken und sich festzusetzen."
Was den Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk angeht, so dauere die Offensive auch in dieser Richtung an, sagt der DVR-Chef. Das russische Militär setze Kampfhandlungen fort, um die Ortschaften "von mehreren Seiten" umzukreisen.
12:11 Uhr
Gebiet Cherson: Mehrere Opfer nach Angriffen auf Bezirk Aljoschki

Telegram-Kanal von Ruslan Chomenko In der vergangenen Woche hat der Gegner seine Attacken auf die Zivilbevölkerung des Grenzbezirks Aljoschki im Gebiet Cherson fortgesetzt.
Nach Angaben des Leiters des Bezirks, Ruslan Chomenko, sind dabei drei Zivilisten ums Leben gekommen. Ein Mann sei seinen Verletzungen bei einem Angriff auf ein Auto erlegen. Die Einschläge in Wohnhäuser hätten das Leben von zwei weiteren Zivilisten gefordert.
Acht weitere Personen hätten Verletzungen unterschiedlichen Grades erlitten.
"Zivilisten wurden verletzt, während sie sich auf der Straße, in Innenhöfen, in der Nähe von Geschäften oder am Steuer befanden […] Der Feind führt Krieg gegen die Zivilbevölkerung."
Die Zerstörungen hätten vor allem Wohnhäuser betroffen, so Chomenko. Zudem seien weitere zivile Objekte unter Beschuss der ukrainischen Streitkräfte geraten, darunter ein Kindergarten, eine orthodoxe Kirche, ein Schönheitssalon, ein Geschäft, Energieobjekte sowie Kommunikations- und Wasserversorgungsanlagen.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.



