Gesellschaft

Der tägliche Wahnsinn – "Unser seliger Adolf": Zalando findet USA-Schriftzug voll Nazi

"Schöne neue Welt" oder einfach nur der normale Irrsinn? Täglich ist man als Medienkonsument mit Meldungen aus allen möglichen Themenbereichen konfrontiert, die man vor wenigen Jahren noch als Satire verbucht hätte. Wir präsentieren hier in loser Folge eine kleine Auswahl aktueller Fälle.
Der tägliche Wahnsinn – "Unser seliger Adolf": Zalando findet USA-Schriftzug voll Nazi© Screenshot: zalando.de

 

  • 12.04.2024 08:37 Uhr

    08:37 Uhr

    "Unser seliger Adolf": Zalando findet USA-Schriftzug voll Nazi 

    Der Online-Händler Zalando warnt vor dem Aufdruck "USA" auf Kleidungsstücken. Hinter dieser Abkürzung verberge sich die Botschaft "Unser seliger Adolf". So wenigstens steht auf der Seite der Kampagne "Fashion against Fascism", die Zalando mit weiteren Händlern und dem Hamburger Verein "Laut gegen Nazis" gegründet hat.

    Dort heißt es wörtlich:

    USA: "Unser seliger Adolf", erstmals gebraucht von Winifred Wagner.
    Disclaimer: Kann auch für United States Of America stehen.

    Man habe die "größte Online-Datenbank gegen Nazi-Codes" geschaffen und wolle so "die Verbreitung rechtsextremer Botschaften in der Modeindustrie verhindern", hoffen die Initiatoren.

    Nun gibt es viele Gründe, Schriftzüge auf Kleidung generell albern zu finden und ganz konkret das Kürzel "USA" abzulehnen, dass aber dafür nun angeblich der un-"selige Adolf" herhalten muss, bleibt vielen unerklärlich.

    Ein X-Nutzer kommentierte sarkastisch:

    "Dachte bisher USA steht für "Unsere Super Annalena" Naja, da hab ich mich wohl getäuscht."

  • 11.04.2024 11:06 Uhr

    11:06 Uhr

    Der Bundeskanzler und politische Banalitäten des Jahres 2024

    "Mit der Absenkung des Wahlalters für die Europawahl 2024 werden erstmals über eine Millionen Jugendliche ab 16 Jahren in Deutschland die Möglichkeit haben, an einer Wahl teilzunehmen. Damit gehen wir einen wichtigen Schritt zu mehr demokratischer Beteiligung in Deutschland und Europa", jubiliert die Partei Bündnis 90/Die Grünen auf ihrer Website.

    Schon im Jahr 2017 hieß es bereits: SPD und Grüne for­dern nun ein Wahl­recht schon ab 16 Jah­ren, damit "Jün­ge­re künf­tig stär­ker über Deutsch­lands Zu­kunft mit­be­stim­men kön­nen", so forderte es jedenfalls die damalige SPD-Ge­ne­ral­se­kre­tä­rin Ka­ta­ri­na Bar­ley. Sieben Jahre später ist sie die Spitzenkandidatin der SPD für die Europawahl.

    Nun heißt es außerdem noch, der Jugend auch politische Inhalte zu vermitteln, zum Beispiel durch leichtverdauliche TikTok-Videos. Der SPD-Vorsitzende und zugleich Bundeskanzler Olaf Scholz verkündete daher – bemüht locker flockig – am 8. April:

    Es folgen nun einige Beispiele der Ergebnisse des strategischen Brainstormings im Kanzleramt, welche Inhalte demnach ein Video enthalten und vermitteln sollte. 

    Thema Nummer 1: POV (Point-of-View) – Du bist die Aktentasche des Kanzlers

    Thema Nummer 2: Die Aktentasche des Kanzlers. Die wichtige Botschaft lautet:

    "Das ist meine Aktentasche. Die hab' ich schon ziemlich lange – ein paar Jahrzehnte ... Dann brauche ich natürlich noch eine Brille. Weil: Beim Lesen nehme ich die zur Unterstützung ..."

    Dabei sollte nicht das allererste Video des Bundeskanzlers auf TikTok unterschlagen werden, dessen Thema lautete...:

    Der Regierungssprecher Steffen Hebestreit ließ vor dem Start auf TikTok die Journalisten der Hauptstadtpresse wissen:

    "TikTok-Kanal gestartet. Dort wolle man über die Arbeit von Kanzler Olaf Scholz informieren und einen Blick hinter die Kulissen des Regierungsalltags gewähren. Die Bundesregierung will damit vor allem junge Bürgerinnen und Bürger ansprechen, die traditionelle Medien kaum noch nutzen."

    Ob die inhaltsleeren Beiträge einer Gewinnung weiterer Stimmen für die SPD dienen konnten, werden erst die kommenden Landtagswahlen nachdrücklich belegen.

  • 10.04.2024 13:30 Uhr

    13:30 Uhr

    Berlin: U-Bahnfahrer fordert: "Kriminelle Migranten weg von der Tür"

    Berliner U-Bahnfahrer, wie auch die BVG-Kollegen in den Bussen und Straßenbahnen, sehen sich in der täglichen Herausforderung, die internationalen Bewohner und Gäste sicher von Punkt A nach B zu bringen.

    Am 9. April riss dabei einem städtischen Angestellten anscheinend die berühmte Hutschnur, dies umgesetzt in der gefürchteten verbalen "Berliner Schnauze", der direkten und unmissverständlichen Ansprache. 

    In dem aktuellen Fall sieht sich der Fahrer nun zudem mit "Rassismusvorwürfen" konfrontiert. Ein "Aktivist" des "Nürnberger Integrationsrat", zu Gast in Berlin, war Zeuge der provokativen Durchsage. Diese lautete laut Tondokument:

    "Können die kriminellen Migranten da hinten von der Tür weggehen, damit wir weiterfahren können?"

    Der migrantische Aktivist erläutert in einem längeren X-Posting, dass er und seine Begleiterin "wie viele andere Migrant*innen und Geflüchtete in der U-Bahn" im Anschluss der Durchsage "schockiert und verwirrt" waren. 

    Am nächsten Bahnhof habe er dann "mit einer Gruppe mit Migrationsbezug den U-Bahnfahrer konfrontiert". Dieser gab zu seiner Verteidigung aus dem Fahrerhäuschen laut dem Video zu Protokoll:

    "Es wurde randaliert von einer ganzen Gruppe Migranten [...] Ich habe eine Meinungsäußerung gemacht. Das ist die einzige Sprache, die sie verstehen."

    Die BVG reagierte am frühen Dienstagabend auf den X-Post:

    "Wir sind zutiefst besorgt über die Situation, die uns geschildert wird. Wir werden dem Vorfall umgehend nachgehen und setzen alles in Bewegung, um für Aufklärung zu sorgen."

    Der Aktivist gibt aufgrund seiner Erfahrung zu bedenken:

    "Ich habe mich noch nie so unsicher in Berlin gefühlt. Jetzt frage ich mich, ob Migrant*innen und Geflüchtete hier sicher sind."

    Auch Mitverantwortliche sind demnach schon seitens des Betroffenen festgestellt worden:

    "Die Bundesregierung und der Berliner Senat tragen eine Verantwortung dafür. Durch ihre rechtspopulistische Politik schüren sie Rassismus in Berlin und ganz Deutschland. Sie müssen mit ihrer rassistischen Politik aufhören und antirassistische Maßnahmen ergreifen. Auch die BVG muss ihrer Verantwortung gerecht werden und ihr Personal besser schulen und sich öffentlich bei ihren Fahrgästen entschuldigen."

  • 09:57 Uhr

    Problem Ausländerkriminalität: Problemgründe – "Touristen und Arbeitspendler"

    Lauscht man den jüngsten Ausführungen von Innenministerin Nancy Faeser zum realen Problem der steigenden Zahl ausländischer Straftäter in der polizeilichen Kriminalitätsstatistik, ist man hinsichtlich der ungewohnt harschen und direkten Wortwahl irritiert, zumindest jedoch überrascht. So teilte Faeser den Hauptstadtjournalisten am 9. April 2024 in gemimter politischer Härte mit:

    "Hier gilt für mich, ohne Wenn und Aber, null Toleranz. Null Toleranz bedeutet, konsequentes Durchgreifen der Polizei und null Toleranz bedeutet schnelle Verfahren, konsequente Verurteilungen und spürbare Strafen."

    Die ARD-Tagesschau irritierte dann die treuen GEZ-Zahler um 20:05 Uhr mit folgender Information zum Thema "Ausländerkriminalität":

    "So oft, wie 2023, war die Polizei seit Jahren nicht mehr im Einsatz. Auffällig dabei, der Anstieg von Gewaltdelikten. […] Und eine weitere Zahl in der Statistik aller Straftaten lässt aufhorchen. Die der nicht deutschen Tatverdächtigen, zu denen auch Touristen oder Arbeitspendler zählen […]"

    Menschen ohne deutschen Pass, stellen laut Tagesschau mittlerweile "34,4 Prozent Anteil an allen Tatverdächtigen" dar.

  • 8.04.2024 11:38 Uhr

    11:38 Uhr

    Nazis, überall Nazis! Dunja Hayali findet: "Twitter ist kaputt"

    Die prominente und vielfach ausgezeichnete ZDF-Journalistin hat auf X/Twitter ihrer Überzeugung Ausdruck verliehen, dass das Netzwerk "kaputt" sei – und dabei X-Chef Elon Musk die Verwendung rechtsradikaler Codes unterstellt. Hayali schrieb am Montagmorgen auf X:

    "Musste lange durchatmen, aber Twitter ist kaputt. Und dann kündigt Elon Musk sein neuestes Produkt auch noch für den 8.8. an. Kein Fun-Fact. Keine Pointe."

    Hayalis Kommentar bezog sich auf eine Unterhaltung zwischen Musk und dem Thüringer AfD-Chef Björn Höcke vom Sonnabend. Dabei hatte Höcke in einem auf Englisch verfassten Tweet über den anstehenden Prozess gegen ihn berichtet. Der Politiker muss sich in Halle wegen der angeblichen Verwendung einer Nazi-Losung verantworten. Musk hatte sich daraufhin erkundigt, was genau er gesagt habe.

    Ein Nutzer kommentierte:

    "Sie sind da etwas ganz Geheimem auf der Spur. Bitte umgehend Correctiv informieren."

    Ein anderer meinte:

    "Sie sehen überall Nazis und versteckte Codes, oder? Suchen Sie sich professionelle Hilfe."

  • 7.04.2024 20:01 Uhr

    20:01 Uhr

    Bienchen-und-Bambus-Experte der Stunde: Cem Özdemir

    Zum Alltag in der Bundesrepublik gehört mittlerweile (leider) auch, dass Politiker vermeintlich "private" Details aus ihrem Alltag in den sozialen Medien teilen, um Sympathien der Bevölkerung zu erhaschen. Erfahrungsgemäß geht dies fast immer schief. Jüngstes Beispiel dafür: Landwirtschaftsminister Cem Özdemir, der auf seinem Balkon gärtnert.

    Scheinbar lässig kniet der Grünen-Politiker mit einer Schürze und Handschuhen vor den Pflanzkübeln auf seinem Balkon. Auf seinem Instagram-Profil kündigt er an, seinen Garten auf Vordermann bringen zu wollen, und nennt dies "botanische Kehrwoche". Er schreibt:

    "Erwünschter Nebeneffekt: Mein Balkon wird so zu einem Buffet für Bienen und andere nützliche Insekten."

    Zwar könnte man Özdemir zugutehalten, dass er (dieses Mal) immerhin kein Marihuana anbaut, allerdings ist der Bambus-Anbau ökologisch nicht besonders sinnvoll. Das Problem: Bambus ist keine heimische Art und produziert zudem weder Pollen noch Nektar. Für Bienen ist die Pflanze daher nutzlos. In den sozialen Medien überwog daher der Spott für Özdemirs Post. Ein Nutzer schrieb:

    "Wer kennt ihn nicht, DEN Bienenmagnet schlechthin, den Bambus."

    Ein weiterer Nutzer griff das Argument auf und schrieb:

    "Angeflogen wird der Strauch sicherlich von der allseits bekannten heimischen Bambus-Biene."

    Ein Nutzer wies auf die Nutzlosigkeit von Bambus für die Biodiversität hin:

    "Das wohl wichtigste Argument gegen die Anpflanzung von Bambus im Garten: Durch seine Eigenschaften leistet er leider keinen guten Dienst an unserem Gartenökosystem. Das Süßgras bietet weder Nahrung für einheimische Tiere, Vögel und Insekten noch eine Grundlage für deren Lebensraum. Das Grün seiner Blätter kann von Tieren nicht verwertet werden und durch seine dichte Bauweise bietet er keinen Unterschlupf. Außerdem entzieht er durch sein schnelles Wachstum den umliegenden Gewächsen die Lebensgrundlage. Um die Biodiversität im Garten zu erhalten, sollte man auf den Anbau von Bambus verzichten."

    Selbst der Naturschutzbund (NABU) konnte sich einen Kommentar nicht verkneifen und schrieb:

    "Eine interessante Pflanzenauswahl … für Pandas. Wir freuen uns über weitere Fotos mit heimischen Wildpflanzen. Slide gern in unsere DMs, falls du noch Botanik-Tipps brauchst. Unser Gartenteam macht auch Hausbesuche."

    Selbst das Fachmagazin Agrarheute veröffentlichte in einem Artikel Blühstreifen-Tipps für Agrarminister-Balkone.

  • 6.04.2024 13:11 Uhr

    13:11 Uhr

    Mahnungen und Wahrnehmungen versus Realitäten: 1:0 für US-Trump gegen WDR-Restle

    Es finden sich immer wieder beeindruckende Wahrnehmungen und Hinweise in den sozialen Medien, die aufgrund der medial-politisch gefürchteten "Schwarmintelligenz" kritischer Bürger entlarvende "Archivperlen" präsentieren. Mittlerweile – mehr als gefürchtet – an vorderster "Enthüllungsfront" und zudem mit gnadenloser Regelmäßigkeit dabei, der selbst betitelte "ÖRR-Blog" als kritischer Beobachter der Medienanstalten ARD und ZDF.

    Die jüngste X-Collage vom 6. April beschäftigt sich exemplarisch mit den mahnenden Warnungen des Ex-Präsidenten der USA, Donald Trump, aus dem Jahr 2018 und der unmittelbaren Reaktion des "Hohepriester des WDR", Georg Restle – Leiter und Moderator des Politmagazins "Monitor", hinsichtlich anders gearteter Wahrnehmungen und Deutungshoheiten auf den Feldern Politik und Gesellschaft.

    Trump, von Twitter zwischen Januar 2021 und August 2023 gesperrt, schrieb im Juni 2018:

    "Die deutsche Bevölkerung wendet sich gegen ihre Führung, da die Migration die ohnehin schon schwache Berliner Koalition ins Wanken bringt. Die Kriminalität in Deutschland ist stark angestiegen. Ganz Europa hat einen großen Fehler gemacht, als es Millionen von Menschen ins Land ließ, die ihre Kultur so stark und gewaltsam verändert haben!"

    WDR-Moderator Restle reagierte laut gesichertem Screenshot wenige Stunden später mit der empörenden Unterstellung:

    "Es ist der Präsident der Vereinigten Staaten, dumm (Dummkopf). Die Kriminalitätsrate in Deutschland geht zurück."

    Der ÖRR-Blog stellt sich nun für viele Bürger stellvertretend im Hinblick auf die jüngste Statistik zum Thema Gewaltkriminalität die Frage:

    "Was meint Georg Restle zur massiv gestiegenen Gewaltkriminalität in Deutschland?"

    In einem aktuellen Artikel der Zeitung Welt heißt es themenbezogen am 6. März einleitend:

    "Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) will am Dienstag die Kriminalstatistik für 2023 vorstellen. Bei der Gewaltkriminalität wurde der höchste Stand seit 15 Jahren erreicht. Auch die Zahl der Wohnungseinbrüche nahm deutlich zu. Inzwischen hat fast die Hälfte aller Tatverdächtigen keinen deutschen Pass."

  • 5.04.2024 15:27 Uhr

    15:27 Uhr

    Elefanten-Gate: Jetzt reden die Experten

    Der Streit um Elefanten in Botswana zieht immer weitere Kreise. Inzwischen werden auch Experten eingeschaltet, die sich der Frage der Aufnahme von 20.000 Elefanten in Deutschland widmen.

    Hintergrund ist die Verärgerung des botswanischen Präsidenten Mokgweetsi Masisi über Umweltministerin Steffi Lemke (Bündnis 90/Die Grünen). Lemke plädiert dafür, die Einfuhrregeln für Jagdtrophäen in die EU weiter zu verschärfen. In Botswana ist die Elefanten-Population jedoch weit über das ökologisch tragbare Maß gewachsen. Das Land vergibt daher jährlich neu Jagdlizenzen, um den Bestand zu dezimieren. Das Verfahren ist legitim und von der International Union for Conservation of Nature gebilligt. Eine deutsche Grüne weiß es aber selbstverständlich besser. 

    Das Magazin Politico fragte den Direktor des Nürnberger Zoos, Dag Encke, ob Deutschland in der Lage sei, 20.000 Elefanten aufzunehmen und artgerecht zu versorgen. 

    Zunächst einmal gab Encke dem Präsidenten Botswanas recht. Das Problem sei so groß und komplex, dass Masisi aus gutem Grund verärgert über die grob holzschnittartige Sicht auf das Problem und mögliche Lösungen sei. Ein Einfuhrverbot trage nichts zum Artenschutz bei und diene ausschließlich dem eigenen moralischen Wohlbefinden, ergänzte er. 

    Die Aufnahme von 20.000 wilden Elefanten würde Deutschland vor große Herausforderungen stellen. Es gebe keine Region in Deutschland, die groß genug wäre, um für eine solche Anzahl wilder Tiere ein angemessenes Habitat zu stellen. 

    Schon aus Gründen des Klimas stelle Deutschland nicht die ideale Umgebung für Elefanten dar. Man müsse den Tieren im Winter eine Unterkunft mit mindestens 15 Grad Innentemperatur zur Verfügung stellen. 

    Die Lüneburger Heide käme als Weideland noch am ehesten infrage. Sie ist der Savanne noch am ähnlichsten. Allerdings wäre sie dann auch in Kürze leer gefressen. 

    Die beste Lösung wäre, man würde in Deutschland die Besserwisserei aufgeben. Man müsse die Verdienste Botswanas anerkennen, die mit einer derart großen Population wilder Elefanten zusammenleben, meinte Encke. Das ist nicht immer ungefährlich.

    "In Deutschland kacken sich die Leute schon in die Hose, wenn drei Wölfe in einer Stadt gesichtet werden", fügte der Zoodirektor hinzu.

  • 4.04.2024 20:52 Uhr

    20:52 Uhr

    Comeback von Stefan Raab laut ARD "problematisch"

    Seit einigen Tagen geistert die Möglichkeit eines Comebacks des TV-Entertainers Stefan Raab durch die Medienlandschaft. So weit, so uninteressant.

    Doch nun weist ARD Brisant darauf hin, dass eine Rückkehr von Stefan Raab problematisch wäre, weil der Entertainer in der Vergangenheit "rassistische, sexistische und homophobe Gags" gebracht habe. Die Moderatorin erklärt:

    "Das, was früher bei der breiten Masse gut ankam, und ehrlich gesagt auch bei mir, kannst du heute einfach nicht mehr bringen. Rassistische, sexistische und homophobe Gags. Ein Humor, der Stereotype bedient und eigentlich nur nach unten tritt."

    Dem kritischen Zuschauer stellen sich dabei folgende Fragen:

    Wenn ein gewisser Jan Böhmermann nach unten tritt, ist das aber in Ordnung für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk?

    War das Problem bei Stefan Raab nicht weniger die "rassistischen, sexistischen und homophoben Gags", sondern eher die Tatsache, dass Raabs Humor einfach scheiße war?

  • 17:32 Uhr

    Nach ÖRR-Kritik: NDR-Journalist beschwert sich über "angebliches Manifest"

    Nachdem zahlreiche Journalisten in einem Manifest einen neuen öffentlich-rechtlichen Rundfunk gefordert hatten, da dieser seinem Auftrag nicht mehr gerecht werde (RT DE berichtete), beschwerte sich NDR-Journalist Carsten Pilger auf X/Twitter über das "angebliche Manifest" und schrieb:

    "Das angebliche Manifest 'von ÖRR-Mitarbeitern' gelesen und in der Liste der Unterzeichnenden wenig aktuelle ÖRR-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter entdeckt."

    Auf den Gedanken, dass insbesondere sogenannte "feste freie" Mitarbeiter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sich aus Angst vor Repressalien nur trauten, das Manifest  anonym zu unterschreiben, kommt Pilger freilich nicht.

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