Chamenei war über Jahrzehnte hinweg die höchste politische und religiöse Autorität Irans und wurde von Millionen Schiiten auf der ganzen Welt verehrt. Er wurde am 28. Februar 2026 bei einem gezielten israelisch-amerikanischen Luftangriff getötet. Aufgrund des darauffolgenden Krieges und monatelanger Verhandlungen über eine Waffenruhe wurde die Beisetzung um mehr als vier Monate verschoben.
Die mehrtägigen offiziellen Staatszeremonien und großen öffentlichen Trauerprozessionen beginnen am Samstag, dem 4. Juli 2026, in der Hauptstadt und werden über mehrere Stationen in Iran und im Irak fortgeführt. Sie münden schließlich in der Beisetzung am 9. Juli im Mausoleum des Imam Resa in Chameneis Heimatstadt Maschhad.
Zur Beisetzung werden hochrangige politische Delegationen aus über 30 Ländern erwartet, zudem reisen religiöse Führer und Gelehrte aus rund 90 Nationen an. Unter den Staatsgästen befinden sich der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif sowie hochrangige Vertreter aus Russland, China, Indien und Irak. Vertreter westlicher Staaten wurden hingegen nicht eingeladen.
Mehr zum Thema – Mächtigster General Irans zeigt sich vor Trauerfeier für Chamenei