Moskau und Minsk halten groß angelegte Nuklearübung ab

Die Präsidenten von Russia und Weißrussland, Wladimir Putin und Alexander Lukaschenko, haben per Videokonferenz eine gemeinsame Übung der Nuklearstreitkräfte begleitet. Das Manöver fand vom 19. bis 21. Mai statt und umfasste mehr als 64.000 Soldaten sowie tausende Militärfahrzeuge und Waffensysteme.

Moskau erklärte, die Übung diene dazu, die Einsatzbereitschaft der Nuklearstreitkräfte zu erhöhen. Putin betonte, Atomwaffen seien eine "äußerste Maßnahme" zur Gewährleistung der nationalen Sicherheit. Lukaschenko erklärte zugleich, Russland und Weißrussland seien bereit, ihr gemeinsames Staatsgebiet "mit allen Mitteln" zu verteidigen.

[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 21. Mai 2026]

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