Nobelpreis 2026: Wer sind Topfavoriten?

In der kommenden Woche werden die Nobelpreisträger enthüllt. Die Liste der Kandidaten ist nicht bekannt. In den Medien zirkulieren aber Annahmen und Vermutungen.

Vom 5. bis zum 12. Oktober findet die Nobelwoche statt. Zunächst werden in Stockholm die Preisträger in Medizin, Physik, Chemie, Literatur und Wirtschaftswissenschaften angekündigt. Den Friedensnobelpreisträger gibt traditionsgemäß das Norwegische Nobelkomitee am 9. Oktober in Oslo bekannt.

Offizielle Listen der Nominierten bleiben unbekannt. Gemäß den Regeln dürfen Informationen über die Kandidaten und das Auswahlverfahren frühestens nach 50 Jahren veröffentlicht werden.

Im Jahr 2026 feiert der Nobelpreis sein 125-jähriges Bestehen. Anlässlich des Jubiläums erhöht die Nobelstiftung das Preisgeld auf 12 Millionen Kronen (etwa 1,2 Millionen Dollar).

Für den Friedenspreis wurden in diesem Jahr 208 Personen und 79 Organisationen nominiert. Deren Namen gibt das Komitee nicht bekannt. In den Medien wird jedoch über potenzielle Kandidaten spekuliert. Die Nachrichtenagentur Reuters nennt unter möglichen Nominierten Papst Leo XIV., den Internationalen Strafgerichtshof, den Internationalen Gerichtshof der Vereinten Nationen, die UN-Sonderberichterstatterin Francesca Albanese, das im Sudan tätige humanitäre Netzwerk "Emergency Response Rooms" sowie die Organisation "Save the Children". Zu den weiteren öffentlich bekanntgegebenen Kandidaten gehört auch US-Präsident Donald Trump.

Zu den aussichtsreichen Kandidaten zählen laut mehreren Medienberichten folgende Personen:

Im vergangenen Jahr wurde der Friedensnobelpreis der venezolanischen Oppositionsführerin und Aktivistin María Corina Machado zuerkannt.

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