Nordische Länder bauen Zusammenarbeit bei Katastrophenvorsorge aus

Die nordischen Länder einigen sich darauf, ihre Kooperation bei der Versorgungssicherheit in Kriegszeiten zu verstärken. Dabei gehe es unter anderem um die Aufrechterhaltung der Produktion und Logistik lebenswichtiger Güter, wie das BusinessPortal Norwegen berichtet.

In einer gemeinsamen Erklärung haben sich Norwegen, Schweden, Finnland, Island und Dänemark sowie Åland, die Färöer-Inseln und Grönland bereit erklärt, bei der Versorgungssicherheit und der Katastrophenvorsorge verstärkt zusammenzuarbeiten. Die Nachrichtenseite BusinessPortal Norwegen berichtet darüber am Mittwoch.

Wie es heißt, einigten sich die nordischen Länder darauf, die Kooperation zur Aufrechterhaltung der Produktion, Logistik und des Vertriebs lebenswichtiger Güter und Dienstleistungen in Krisen- und Kriegszeiten weiter auszubauen. Die Zusammenarbeit werde im Nordic Security of Supply Network (NSSN) verankert sein, das 2023 gegründet wurde. Es werde unter anderem eine Studie über die Möglichkeiten einer weiteren Zusammenarbeit erarbeitet, heißt es weiter im Bericht.

Dank der jüngst unterzeichneten Erklärung könne die verstärkte Zusammenarbeit in folgenden Bereichen erleichtert werden:

Wie die norwegische Handels- und Industrieministerin Cecilie Myrseth feststellte, könne dies für die Industrie in Krisenzeiten zu mehr Sicherheit und einem besseren Zugang zu Rohstoffen und Fachkräften beitragen. Der Warenverkehr über die nordischen Grenzen hinweg könne fortgesetzt werden.

"Auch unsere Exportindustrien profitieren in Krisen- und Kriegszeiten von einer höheren Planbarkeit", so die Ministerin weiter. "Wir begrüßen diese Initiative daher und freuen uns auf den weiteren Ausbau der Zusammenarbeit mit unseren nordischen Nachbarn", fügte sie hinzu.

"Eine starke Gesellschaft braucht eine zuverlässige Versorgung", meinte Schwedens Minister für Zivilschutz, Carl-Oskar Bohlin, laut einer Mitteilung der schwedischen Regierung. Durch engere Zusammenarbeit könnten die nordischen Länder die gesamte Region stärken und die Fähigkeit verbessern, Herausforderungen vorzubeugen und sie zu bewältigen.

Man werde gemeinsam sicherstellen, dass Menschen und Organisationen auch in schweren Krisen Zugang zu den benötigten Gütern und Dienstleistungen erhalten, betonte der Minister.

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