Mexiko verspricht trotz Protesten störungsfreie Eröffnung der Fußball-WM 2026

Im Vorfeld der Fußball-WM 2026 zeigt sich die mexikanische Regierung sicher, dass die Eröffnungszeremonie in Mexiko-Stadt ohne Gewalt verlaufen wird. In der Hauptstadt werden rund um das Stadion, in dem das Eröffnungsspiel stattfinden soll, gesellschaftliche Proteste erwartet.

In Mexiko haben sich kurz vor dem Start der Fußball-WM 2026 in sozialen Netzwerken Aufrufe verbreitet, sich für bessere soziale Bedingungen, höhere Löhne und Renten sowie mehr Sicherheit starkzumachen. An den angekündigten Demonstrationen wollten Lehrer, Beschäftigte des Gesundheits- und Verkehrssektors, Landwirte sowie weitere Gruppen teilnehmen. Da die Proteste in der Nähe des Aztekenstadions angekündigt wurden, gibt es Sorgen um die Sicherheit der Eröffnungszeremonie.

Die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum versuchte im Vorfeld der Veranstaltung die Wogen zu glätten. Die Politikerin zeigte sich sicher, dass die Eröffnungsfeier der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in Mexiko-Stadt friedlich und ohne Gewalt stattfinden wird – trotz der anhaltenden Lehrerproteste in der Hauptstadt. Örtliche Medien zitierten Sheinbaum mit den Worten:

"Es gibt Gruppen, die uns provozieren wollen, und dabei handelt es sich nicht unbedingt um Lehrer. Sie wollen, dass es zu Repressionen kommt. Ich sage es klar: Sie wollen, dass die internationalen Schlagzeilen vor der Eröffnung der Weltmeisterschaft lauten, die mexikanische Regierung unterdrücke Lehrer. Das wird nicht geschehen."

Die Präsidentin betonte, dass die Behörden nicht nur für einen friedlichen und störungsfreien Ablauf der WM-Eröffnungsfeier sorgen würden. Sie würden auch die Verhandlungen mit den Protestierenden fortsetzen.

Das Eröffnungsspiel der Fußball-WM 2026 wird am 11. Juni im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt angepfiffen. Das Turnier wird erstmals gemeinsam von drei nordamerikanischen Ländern ausgerichtet: Mexiko, den USA und Kanada. Die Endrunde wird mit 48 Teams ausgetragen und umfasst damit erstmals ein erweitertes Teilnehmerfeld im Vergleich zu früheren Weltmeisterschaften.

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